Waldbrand am Johannisberg:

Danke für 13 Tage außergewöhnlichen Zusammenhalt

In den vergangenen Wochen war der Waldbrand am Johannisberg weit über die Landkreisgrenzen hinaus Thema. Zahlreiche Instagram-Kanäle, örtliche und überregionale Medien sowie Fernsehberichte haben über die Ereignisse berichtet. Dennoch möchten wir als Feuerwehr Freudenberg-Wutschdorf die Gelegenheit nutzen, den Blick auf die Menschen hinter diesem Einsatz zu richten und uns bei all jenen zu bedanken, die uns seit dem 31. Juli unterstützt haben.

Uns ist bewusst, dass wir mit diesen Zeilen nicht jede einzelne Person, Organisation oder Institution nennen können. Ein aufrichtiger Dank gilt daher bereits an dieser Stelle allen Beteiligten, die sich in den nachfolgenden Zeilen möglicherweise nicht explizit wiederfinden, aber dennoch ihren Beitrag zum Erfolg dieses außergewöhnlichen Einsatzes geleistet haben.

Hinter uns liegen 13 intensive Einsatztage. Insgesamt fielen dem Brand rund 9,2 Hektar Waldfläche zum Opfer. Für alle Beteiligten war dieser Einsatz eine enorme Herausforderung, die nur durch das außergewöhnliche Zusammenspiel vieler Organisationen, Feuerwehren und Unterstützer bewältigt werden konnte.

Die ersten Minuten entscheiden alles

Die ersten drei Tage waren geprägt von der eigentlichen Brandbekämpfung im Großeinsatz. Bereits in den ersten Minuten nach der Alarmierung versuchten die ersten Besatzungen unserer Feuerwehr, den Brand von beiden Seiten in die Zange zu nehmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Kommandant Peter Meßmann rückte mit dem HLF über die Seite der Heiligen Drei Kreuze an, während der stellvertretende Kommandant Alexander Zeitler mit MZF und LF die Brandbekämpfung von der Seite des Heimatkinos aufnahm.

Trotz des schnellen und entschlossenen Eingreifens entwickelte sich der Waldbrand durch die starken Winde innerhalb kürzester Zeit zu einem dynamischen Großschadensereignis. Zur Unterstützung der ersten Kräfte wurden weitere wasserführende Fahrzeuge mit zusätzlichem Personal nachgeführt. Dennoch zeigte sich schnell die enorme Dynamik des Brandes. Angetrieben von starken Winden fraßen sich die Flammen durch das steile Gelände und breiteten sich innerhalb kürzester Zeit weiter aus.

Schließlich musste der Rückzug angeordnet werden, um die Sicherheit aller eingesetzten Kräfte zu gewährleisten. Besonders anspruchsvoll war dies für die Fahrzeuge auf der Seite der Heiligen Drei Kreuze. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten mussten die Einsatzkräfte ihre Fahrzeuge rund 1,2 Kilometer rückwärts aus dem Gefahrenbereich führen. Die Bilder und Eindrücke dieser ersten Einsatzstunden werden vielen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben.

Neue Taktik zur Eindämmung des Brandes

Nach dem Rückzug der ersten Einsatzkräfte wurde in der Einsatzleitung eine neue Taktik für die weitere Brandbekämpfung erarbeitet. Da ein Vorgehen innerhalb der Brandfläche nicht mehr sicher möglich war, konzentrierten sich die Maßnahmen auf die äußeren Grenzen des Brandgebietes.

Hierzu wurde die Brandfläche in vier Einsatzabschnitte eingeteilt. Im Bereich der Johannisbergkirche wurden mehrere Faltbehälter eingerichtet, die als zentrale Wasserpuffer für die Brandbekämpfung dienten. Von dort aus arbeiteten sich die Einsatzkräfte abschnittsweise von oben nach unten, von den Flanken sowie von der Talseite an die Brandränder heran. Ziel war es, die Ausbreitung des Feuers zu stoppen und die vorhandenen Glutnester Schritt für Schritt abzuarbeiten.

Parallel dazu wurde entlang der rund 1,4 Kilometer langen Brandumrandung ein etwa drei Meter breiter Wundstreifen angelegt. Dadurch wurde dem Feuer an den Rändern die brennbare Vegetation entzogen und eine weitere Ausbreitung erschwert. Da sich durch Wind und herabfallendes Laub immer wieder neues Brennmaterial auf den Wundstreifen sammelte, mussten diese fortlaufend mit Laubbläsern freigehalten werden, um ein Überschlagen des Feuers zu verhindern.

Ein Vorgehen innerhalb der eigentlichen Brandfläche war über weite Strecken nicht vertretbar. Durch die enorme Hitzeeinwirkung waren zahlreiche Bäume geschädigt und stürzten teilweise ohne Vorwarnung um. Das Risiko für die Einsatzkräfte war daher zu groß.

In den späten Abendstunden zog zusätzlich eine starke Gewitterzelle über das Einsatzgebiet. Aufgrund der drohenden Gefahren durch Sturm, umstürzende Bäume und unberechenbaren Funkenflug mussten sämtliche Einsatzkräfte aus den vier Einsatzabschnitten zurückgezogen werden. Aufrechterhalten werden konnte lediglich die zuvor aufgebaute Riegelstellung zum Schutz der Johannisbergkirche. Hierzu wurden die Faltbehälter sowie mehrere wasserführende Fahrzeuge eingesetzt, um Kirche und umliegende Bereiche zu sichern.

Selbst als der Wind direkt in den Hang hineinfuhr und der Funkenflug über die eingesetzten Fahrzeuge sowie die Johannisbergkirche hinwegzog, hielten die Einsatzkräfte die Riegelstellung aufrecht und verhinderten eine weitere Ausbreitung des Brandes.

Die gewählte Taktik erwies sich letztlich als erfolgreich. Über drei Tage hinweg wurden die Brandränder konsequent gehalten, die Wundstreifen schrittweise erweitert und die Ausbreitung des Feuers schließlich gestoppt.

Einsatz unter extremen Bedingungen

Besonders herausfordernd waren die Bedingungen im Gelände. Innerhalb der Brandfläche mussten die Einsatzkräfte über 140 Höhenmeter bewältigen. Gleichzeitig herrschten hochsommerliche Temperaturen von bis zu 37 Grad Celsius.

Unter diesen Bedingungen wurden über viele Tage hinweg enorme körperliche Leistungen erbracht. Viel Schweiß, Ausdauer und Einsatzbereitschaft waren erforderlich, um den Brand unter Kontrolle zu bringen und die betroffenen Bereiche abzusichern.

Bei einem Einsatz dieser Größenordnung lassen sich Belastungen und Verletzungen leider nicht vollständig vermeiden. Umso erleichterter sind wir, dass alle acht verletzten Einsatzkräfte nach medizinischer Versorgung glücklicherweise zeitnah wieder entlassen werden konnten.

Beeindruckende Zahlen

Die Dimension dieses Einsatzes zeigt sich auch anhand der eingesetzten Kräfte.

Bereits bis Montagabend standen rund 1.440 Einsatzkräfte aller beteiligten Organisationen im Einsatz. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen mussten die Kräfte in den Brandabschnitten regelmäßig ausgetauscht werden, um ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten und gesundheitliche Risiken zu minimieren.

Allein am Samstag erfolgte in den vier Einsatzabschnitten der Brandbekämpfung mehrfach ein Personalwechsel. Rund 200 Feuerwehrdienstleistende waren dabei zeitgleich im Gelände eingesetzt. Im Laufe des Tages wurden die Kräfte insgesamt dreimal ausgetauscht. Dadurch leisteten allein an diesem Tag rund 600 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner Dienst in den Einsatzabschnitten am Johannisberg.

Unterstützung aus der Luft

Unterstützt wurden die Einsatzkräfte am Boden auch aus der Luft. Gemeinsam mit der Lufthelfergruppe der Feuerwehr Amberg kam ein Polizeihubschrauber zur Brandbekämpfung zum Einsatz.

Insgesamt wurden 85 Löschwasserabwürfe durchgeführt. Dabei wurden mehr als 42.000 Liter Löschwasser auf die Brandfläche, zahlreiche Brandstellen sowie schwer zugängliche Glutnester ausgebracht. Die Unterstützung aus der Luft war insbesondere in den steilen Hanglagen ein wichtiger Bestandteil der Brandbekämpfung.

46 Feuerwehren standen an unserer Seite

Besonders bedanken möchten wir uns bei den zahlreichen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden, die uns während der gesamten Einsatzdauer unterstützt haben.

46 der 109 Feuerwehren des Landkreises Amberg-Sulzbach waren während der 13 Tage dauernden Waldbrandlage im Einsatz. Unterstützung kam zudem aus dem Landkreis Schwandorf und der Stadt Amberg. Dieses außergewöhnliche Engagement hat eindrucksvoll gezeigt, dass Kameradschaft und Hilfeleistung dort nicht enden, wo Landkreisgrenzen verlaufen. Feuerwehr kennt keine Grenzen.

Gerade in den Momenten, in denen wir als örtlich zuständige Feuerwehr körperlich und mental an unsere Grenzen kamen, erhielten wir unkompliziert Unterstützung durch andere Feuerwehren, die für uns Brandwachen übernahmen und uns damit dringend benötigte Erholungsphasen ermöglichten. Diese gelebte Kameradschaft werden wir nicht vergessen.

Ein unverzichtbarer Beitrag der Landwirtschaft

Ein großer Dank gilt auch den Landwirten aus unserer Region. Mit ihren Wasserfässern leisteten sie einen entscheidenden Beitrag zur Wasserversorgung an der Einsatzstelle.

Die Leistungsfähigkeit und Flexibilität dieser Fahrzeuge zeigte sich während des gesamten Einsatzes eindrucksvoll und erwies sich insbesondere im schwierigen Gelände als großer taktischer Vorteil bei der Brandbekämpfung.

Dank an Einsatzleitung, Katastrophenschutz und Fachberater

Unser besonderer Dank gilt der Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach. Stellvertretend für viele engagierte Führungskräfte möchten wir insbesondere unseren Kreisbrandinspektor Armin Daubenmerkl nennen, der den Feuerwehreinsatz von der ersten Minute an als Einsatzleiter führte, sowie Kreisbrandmeister Dominik Ernst, mit dem er gemeinsam die Führung der Feuerwehren wahrnahm. Unterstützt wurden sie im weiteren Einsatzverlauf durch unsere Kommandanten Peter Meßmann, Alexander Zeitler und Roland Wiesnet, die ebenfalls maßgebliche Führungsaufgaben übernahmen. Gemeinsam mit weiteren Führungskräften der Kreisbrandinspektion bildeten sie die Führungsebene des Feuerwehreinsatzes und trugen mit ihrer Erfahrung und ihrem Engagement wesentlich zum Einsatzerfolg bei.

Ebenso bedanken wir uns bei Kreisbrandrat Christof Strobl sowie Bernd Lödl vom Bayerischen Roten Kreuz, die als Örtliche Einsatzleiter (ÖEL) im Auftrag der Katastrophenschutzbehörde des Landratsamtes Amberg-Sulzbach tätig waren und die Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen koordinierten. Unterstützt wurden sie dabei von der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL), die wichtige Aufgaben in den Bereichen Lageführung, Dokumentation und Führungsunterstützung übernahm und zudem den kompletten Feuerwehreinsatz begleitete.

Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei Förster Joshua Gerstenmeier, der den Einsatzkräften während der gesamten Einsatzdauer mit seinem Fachwissen und seiner ständigen Erreichbarkeit zur Seite stand. Ein besonderer Dank gilt zudem Christian Lorenz, der als Fachberater wertvolle taktische Empfehlungen einbrachte und den Einsatz mit seiner Expertise unterstützte und prägte.

Unser Dank gilt darüber hinaus unserem Bürgermeister Reiner Wiedenbauer sowie seinen Stellvertretern. Sie waren während der gesamten Einsatzdauer eng an der Einsatzstelle eingebunden und koordinierten zahlreiche Abläufe sowie Unterstützungsmaßnahmen im Hintergrund.

Besonders hervorheben möchten wir auch die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, die nicht nur als politische Vertreter vor Ort waren, sondern vielfach unmittelbar in das Einsatzgeschehen eingebunden waren. Ob als Abschnittsleiter, in Führungsfunktionen oder direkt in der Brandbekämpfung: Sie übernahmen Verantwortung und leisteten ihren Beitrag zur Bewältigung dieses außergewöhnlichen Einsatzes.

Darüber hinaus machten sich zahlreiche weitere politische Mandatsträger persönlich ein Bild von der Lage vor Ort. Durch ihre Unterstützung, ihre Kontakte und ihr Netzwerk konnten sie wichtige Impulse geben und dazu beitragen, die vielfältigen Herausforderungen dieses langwierigen Einsatzes zu bewältigen.

Ebenso hervorheben möchten wir die hervorragende Zusammenarbeit mit der Führungsgruppe Katastrophenschutz, deren Unterstützung ein wichtiger Baustein für die erfolgreiche Bewältigung dieses langwierigen Einsatzes war. Unser Landrat Richard Reisinger war während des Einsatzes mehrfach an der Einsatzstelle präsent und machte sich als Leiter der Katastrophenschutzbehörde persönlich ein Bild von der Lage.

Danke an unsere Hilfsorganisationen und Partner

Stellvertretend für alle Beteiligten seien außerdem die zahlreichen Hilfsorganisationen genannt, die uns tatkräftig unterstützt haben. Ob THW, Bayerisches Rotes Kreuz, Bergwacht, Wasserwacht oder weitere Organisationen: Sie alle haben ihren Beitrag dazu geleistet, diesen Einsatz erfolgreich zu bewältigen.

Besonders hervorheben möchten wir dabei die medizinische Absicherung des Einsatzes. Die ständige Präsenz von Sanitätskräften und die fürsorgliche Betreuung der Einsatzkräfte vermittelten uns jederzeit ein Gefühl der Sicherheit. Gerade bei den hohen Temperaturen, der enormen körperlichen Belastung und der Dauer des Einsatzes war es beruhigend zu wissen, dass jederzeit kompetente medizinische Hilfe unmittelbar zur Verfügung stand.

Ebenso wichtig war die Versorgung aller Einsatzkräfte mit Speisen und Getränken. Über viele Stunden und Tage hinweg wurde sichergestellt, dass die Einsatzkräfte ausreichend versorgt wurden. Diese Unterstützung war weit mehr als nur eine organisatorische Aufgabe. Ohne die Verpflegung, die Getränkeversorgung und die zahlreichen helfenden Hände im Hintergrund hätten die Einsatzkräfte die erforderliche körperliche Leistungsfähigkeit über einen so langen Zeitraum nicht aufrechterhalten können.

Stolz auf unsere Mannschaft

Ein ganz besonderer Dank gilt natürlich unseren eigenen Einsatzkräften der Feuerwehr Freudenberg-Wutschdorf.

Über 13 Tage hinweg standen sie unter schwierigsten Bedingungen am Johannisberg im Einsatz. Trotz Hitze, körperlicher Belastung, Schlafmangel und emotionaler Anspannung bewiesen sie jederzeit Ruhe, Besonnenheit und höchste Professionalität.

Wir sind stolz auf jede einzelne Kameradin und jeden einzelnen Kameraden. Besonders beeindruckend war der Zusammenhalt und die Kameradschaft, die während des gesamten Einsatzes spürbar waren. Genau diese Gemeinschaft macht Feuerwehr aus und hat uns durch diese außergewöhnlichen Tage getragen. Jeder konnte sich auf den anderen verlassen, jeder hat seinen Beitrag zum gemeinsamen Erfolg geleistet.

Die Unterstützung aus der Bevölkerung

Besonders bewegt hat uns auch die große Welle der Solidarität aus der Bevölkerung.

Zahlreiche Kuchenspenden erreichten die Einsatzkräfte direkt an der Einsatzstelle. Am Feuerwehrhaus wurden wir mit kleinen Aufmerksamkeiten wie Sonnencreme, Kraft- und Müsliriegeln sowie vielen weiteren Unterstützungen überrascht. Dazu kamen unzählige aufmunternde Worte, Gesten der Anerkennung am Straßenrand und das Winken vieler Bürgerinnen und Bürger an die Einsatzkräfte.

All diese Zeichen der Wertschätzung bedeuten uns mehr, als Worte ausdrücken können. Sie geben Kraft, motivieren und helfen uns dabei, das Erlebte zu verarbeiten. Denn eines darf man nicht vergessen: Auch an den Einsatzkräften geht ein Waldbrand dieser Größenordnung nicht spurlos vorbei.

Lehren aus einem außergewöhnlichen Einsatz

Der Waldbrand am Johannisberg wird uns auch in den kommenden Monaten noch beschäftigen. Die Aufarbeitung dieses Einsatzes hat bereits begonnen und wird uns noch einige Zeit begleiten. Dabei werden wir gemeinsam analysieren, welche Maßnahmen sich bewährt haben, wo wir besonders erfolgreich waren und an welchen Stellen wir uns weiter verbessern können.

Uns ist bewusst, dass bei einem Einsatz dieser Größenordnung nicht alles perfekt verlaufen kann. Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass viele Entscheidungen und Maßnahmen wesentlich dazu beigetragen haben, die Lage erfolgreich zu bewältigen und die Sicherheit aller Beteiligten jederzeit zu gewährleisten.

Für einen Waldbrand dieser Dimension gibt es keine fertige Anleitung und keine Stückliste, die man Schritt für Schritt abarbeiten kann. Viele der Bilder und Luftaufnahmen, die bereits nach wenigen Stunden in sozialen Medien und Nachrichtensendungen zu sehen waren, standen den Verantwortlichen zu Beginn des Einsatzes nicht zur Verfügung. Die Einsatzleitung musste sich ihr Lagebild unter schwierigsten Bedingungen selbst erarbeiten und die taktischen Entscheidungen fortlaufend an die sich ständig verändernde Situation anpassen.

Gerade die wechselnden Windverhältnisse in Verbindung mit dem steilen Gelände stellten die Einsatzkräfte immer wieder vor neue Herausforderungen. Oberste Priorität hatte dabei stets die Sicherheit der Einsatzkräfte. Dies führte auch dazu, dass zeitweise bewusst defensiv vorgegangen wurde und einzelne Kräfte den Eindruck gewinnen konnten, nicht unmittelbar tätig zu sein. Für uns Feuerwehrleute, die gewohnt sind anzupacken und aktiv zu handeln, war dieses Vorgehen teilweise ungewohnt. Rückblickend war jedoch jede dieser Entscheidungen notwendig, um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten und den Einsatzerfolg langfristig sicherzustellen.

Gemeinsam Großes geleistet

Die vergangenen 13 Tage haben eindrucksvoll gezeigt, was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Behörden, Forstverwaltung, Gemeinde, Landwirtschaft und Bevölkerung haben Hand in Hand gearbeitet und damit einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung dieses außergewöhnlichen Waldbrandes geleistet.

Unser aufrichtiger Dank gilt daher allen, die in irgendeiner Weise zum Erfolg dieses Einsatzes beigetragen haben. Die vergangenen 13 Tage haben eindrucksvoll gezeigt, was möglich ist, wenn Menschen füreinander einstehen und gemeinsam Verantwortung übernehmen. Gemeinsam haben wir gezeigt, was Zusammenhalt bedeutet.

Ein herzliches Vergelt’s Gott

An alle Einsatzkräfte, Unterstützerinnen und Unterstützer, Helferinnen und Helfer, Spender sowie an die gesamte Bevölkerung:

Ihr habt mit eurem Einsatz, eurer Hilfsbereitschaft und eurer Solidarität dazu beigetragen, diese außergewöhnliche Lage zu bewältigen. Dafür gebührt euch unser größter Respekt und unsere tiefste Dankbarkeit.

Vergelt’s Gott!

Ihre Feuerwehr Freudenberg-Wutschdorf 🚒🔥❤️