Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2399

Am frühen Abend des 26. März 2026 wurden wir zu einem Verkehrsunfall auf die Staatsstraße 2399 alarmiert. Zwei beteiligte PKW waren bei einem missglückten Überholmanöver kollidiert und daraufhin nach rechts bzw. links von der Fahrbahn abgekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr befanden sich alle Personen außerhalb der Fahrzeuge.

Unsere Maßnahmen vor Ort

Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes übernahmen wir die Erstbetreuung der verletzten bzw. beteiligten Personen und führten eine Erstversorgung im Rahmen unserer Möglichkeiten durch. Anschließend regelten wir im Auftrag der Polizei den Verkehr, um die Einsatzstelle zu sichern und weitere Gefährdungen zu vermeiden.

Automatische Notrufauslösung

Der Notruf zu diesem Einsatz wurde durch ein automatisches eCall-System ausgelöst. Dieses System erkennt schwere Kollisionen, setzt selbstständig einen Notruf über das Mobilfunknetz ab und übermittelt wichtige Daten wie Standort und Fahrzeugtyp, um die Rettungskette schnell in Gang zu setzen.

Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit und wünschen den beteiligten Personen eine schnelle Genesung.

Fortbildung zu Kindernotfällen

Im Rahmen unserer jüngsten Zugübung durften wir besonderen Besuch begrüßen: Katharina Bauer, Anästhesistin am Klinikum Amberg und erfahrene Notärztin, war unserer Einladung gefolgt, um eine Fortbildung zum Thema Kindernotfälle durchzuführen. Zudem konnten wir unsere Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr Lintach sowie zahlreiche Ehepartner unserer aktiven Mitglieder willkommen heißen.

Der Ausbildungsschwerpunkt lag auf der Erkennung, richtigen Einschätzung und adäquaten Versorgung von Notfällen im Kindesalter – einer Situation, die Einsatzkräfte und Eltern häufig vor besondere Herausforderungen stellt. Behandelt wurden unter anderem:

  • Verschlucken und Fremdkörperaspiration
  • Atemnot bei Kindern
  • Pseudokruppanfälle
  • Verbrennungen und Verbrühungen
  • Reanimation im Kindesalter

In einer äußerst anschaulichen und praxisnahen Präsentation vermittelte Frau Bauer nicht nur wertvolles Fachwissen, sondern beantwortete auch zahlreiche Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Mischung aus Theorie, eindrucksvollen Beispielen und der Möglichkeit zum direkten Austausch sorgte für eine sehr lebendige und lehrreiche Fortbildung.

Zum Abschluss überreichte Roland Wiesnet, Teamleiter des First Responder und Organisator der Veranstaltung, ein kleines Präsent sowie einen Blumenstrauß an Frau Bauer und bedankte sich herzlich für den informativen und spannenden Abend.

Infoveranstaltung für Frauen – ein voller Erfolg

Im Juli 2025 besuchten Verena Gietl und Andrea Ries eine Infoveranstaltung des Fachbereichs Feuerwehrfrauen, die von Anja Schlegel, Frauenbeauftragte des Inspektionsbereichs 2, organisiert wurde. Die dort vermittelte Motivation war so ansteckend, dass beide beschlossen, eigene Ideen zu entwickeln und in ihrer Heimatfeuerwehr eine Informationsveranstaltung für Frauen anzubieten.

Mit großem Erfolg: Zahlreiche interessierte Frauen folgten der Einladung der Feuerwehr Freudenberg‑Wutschdorf und informierten sich über die vielfältigen Möglichkeiten, selbst Teil der Feuerwehr zu werden.


Mut, Teamgeist und Neugier – das Motto des Abends

Nach einer kurzen Begrüßung stellten Andrea Ries und Verena Gietl zunächst die Feuerwehr Freudenberg‑Wutschdorf vor. Anschließend übergaben sie das Wort an Anja Schlegel, die Frauenvertreterin der Kreisbrandinspektion 2.

Sie präsentierte engagiert den Fachbereich Frauen auf Landkreisebene, gab Einblicke in ihre Heimatfeuerwehr Haselmühl und erklärte die Aufgaben einer Frauensprecherin. Besonders eindrucksvoll war ihre Botschaft:

„Seid mutig und traut euch etwas zu.“

Mit einem Vergleich zum Fußball veranschaulichte sie, wie stark Einsatzerfolg auf Teamarbeit beruht. Eine Torschützin könne nur deshalb treffen, weil ihr Team sie unterstützt – genauso wie eine Einsatzkraft sich auf ihre Kameradinnen und Kameraden verlassen kann, die die Einsatzstelle sichern, Geräte vorbereiten und den Brandschutz sicherstellen.

Anja schloss mit dem Angebot:

„Wenn ihr Anliegen habt, könnt ihr euch jederzeit an mich wenden.“


Erfahrungen, die Mut machen

Im weiteren Verlauf berichteten die Gastgeberinnen von ihren eigenen Wegen in die Feuerwehr.
Verena schilderte, dass ihr manche Gerätschaften und Abläufe zu Beginn unbekannt waren und sie sich Gedanken darüber machte, wie sie sich in den großen Einsatzfahrzeugen zurechtfinden würde. Sie betonte jedoch ausdrücklich, dass man Schritt für Schritt in die Aufgaben hineinwächst und niemand allein gelassen wird.

Übungen bieten genügend Raum, um Fragen zu stellen und Abläufe kennenzulernen. Im Einsatz trifft der Gruppenführer die Entscheidungen, und meist arbeitet man im Zweiertrupp – was das Lernen erleichtert. Mit einem Augenzwinkern ergänzte sie:

„Und die Knoten funktionieren in jeder Feuerwehr gleich.“


Interaktive Runde – Interessen im Mittelpunkt

In einem interaktiven Teil konnten die Teilnehmerinnen einschätzen, wie viel Vorwissen sie mitbringen und welche Themen sie besonders interessieren. Daraus ergaben sich bereits klare Schwerpunkte für kommende Übungen.

Die erste gemeinsame Frauenübung ist bereits in Planung: Grundlagen vermitteln, Wissen auffrischen und die Freude an der Feuerwehr stärken – das steht im Mittelpunkt.


Austausch und Ausblick

Beim anschließenden Austausch zeigte sich die besondere Kameradschaft der Feuerwehr – denn Geselligkeit gehört genauso dazu wie der Einsatzdienst.

Zum Abschluss fassten Andrea und Verena zusammen:

„Die positive Resonanz überwältigt uns – und das große Interesse motiviert uns sehr bei der Planung der kommenden Veranstaltungen.“

Dienst- und Generalversammlung 2026

Bei der diesjährigen Dienst- und Generalversammlung der Feuerwehr Freudenberg‑Wutschdorf konnte Kommandant Peter Meßmann und Vorstand Daniel Gietl, zahlreiche Mitglieder sowie Ehrengäste begrüßen. Unter ihnen waren Bürgermeister Alwin Märkl, Ehrenbürger und Altbürgermeister Norbert Probst, Ehrenkreisbrandrat Fredi Weiß, Kreisbrandinspektor Armin Daubenmerkl, Kreisbrandmeister Dominik Ernst, Kreisjugendwart Sven Schmidt und den Kommandant der Feuerwehr Lintach Benjamin Weiß

Rückblick des Vorstands

Vorstand Daniel Gietl blickte auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurück. Neben traditionellen Veranstaltungen wie dem Florianstag mit Hallenfest prägten mehrere Jubiläumsfeste der umliegenden Feuerwehren sowie die Winterwanderung nach Aschach das Vereinsleben. Besonders hervorzuheben war die starke Beteiligung als Patenverein beim 150‑jährigen Jubiläum der Feuerwehr Etsdorf.

Vereinsehrungen

Für ihre jahrzehntelange Treue zum Verein konnten zahlreiche Mitglieder geehrt werden:

  • 50 Jahre:
    Richard Bischof, Franz Butz, Helmut Hirn, Andreas Obermeier, Reinhard Piehler, Alfred Pröm, Dominikus Ries, Josef Schatz, Robert Schwarz, Johann Uschold
  • 60 Jahre:
    Michael Bogner sen., Johann Hirn, Karl Schurz
  • 70 Jahre:
    Andreas Zeitler

Neuwahl der Vorstandschaft

Bei den turnusgemäßen Neuwahlen wurden Vorstand Daniel Gietl sowie sein Stellvertreter Franz Bauer erneut in ihren Ämtern bestätigt. Auch der gesamte Verwaltungsrat und die übrige Vorstandschaft wurden geschlossen und einstimmig wiedergewählt.

Bericht des Kommandanten

Kommandant Peter Meßmann präsentierte die Einsatzstatistik des vergangenen Jahres. Mit 148 Einsätzen, darunter 89 First‑Responder‑Alarmierungen, blieb die Feuerwehr stark gefordert. Insgesamt wurden 4177 Stunden an Einsätzen, Übungen, Jugendarbeit, Kinderfeuerwehr, Gerätewartung und Organisation geleistet.
Die aktive Einsatzmannschaft umfasst weiterhin 62 Mitglieder.

Beförderungen

Im Rahmen der Versammlung konnte Kommandant Peter Meßmann, folgende Beförderungen aussprechen

  • Feuerwehrfrau:
    Elisa Zimmermann, Maria Piehler
    (beide aufgrund des Übertritts aus der Jugendfeuerwehr)
  • Oberfeuerwehrmann:
    Benno Riß, Markus Strobl
    (nach erfolgreich absolviertem Atemschutzlehrgang)

First Responder & Kinderfeuerwehr

Der stellvertretende Kommandant Roland Wiesnet berichtete von einem intensiven Jahr im Bereich First Responder. 89 medizinische Notfälle wurden abgearbeitet, wobei das Team mit einer durchschnittlichen Eintreffzeit von 5:22 Minuten erneut eine hervorragende Leistung erbrachte.

Die Kinderfeuerwehr betreute zum Jahresende 36 Kinder und erreichte mit 822 Stunden ein außergewöhnlich hohes Engagement. Höhepunkte waren spielerische Übungen, die Kinderfeuerwehrrally sowie die Abnahme der Kinderflamme.

Jugendfeuerwehr

Jugendwart Florian Zimmermann berichtete über ein starkes Jugendjahr mit 33 Übungen und 1158 geleisteten Stunden. Die Jugendlichen nahmen erfolgreich an verschiedenen Prüfungen wie der Modularen Truppausbildung, der Bayerischen Jugendleistungsprüfung und dem Wissenstest teil.
Zu neuen Jugendsprechern wurden Mia und Tim Daubenmerkl gewählt.

Besondere Ehrung – Ehrennadel der Jugendfeuerwehr des Lkr. Amberg-Sulzbach

Ein feierlicher Höhepunkt der Versammlung war die Auszeichnung von Stefan Freundorfer und Martin Plößl mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr des Landkreises Amberg‑Sulzbach.
Beide engagieren sich seit vielen Jahren leidenschaftlich in der Jugendarbeit:

  • Stefan Freundorfer: 15 Jahre Tätigkeit als Jugendwart und Jugendausbilder
  • Martin Plößl: 17 Jahre Tätigkeit als Jugendwart und Jugendausbilder

Kreisjugendwart Sven Schmidt würdigte beide mit einer ausführlichen Laudatio und hob ihre unschätzbare Bedeutung für die Nachwuchsarbeit hervor.

Grußworte der Ehrengäste

Zum Ende der Versammlung richtete Bürgermeister Alwin Märkl in seinem letzten Grußwort als amtierender Bürgermeister herzliche Worte an die Feuerwehr. Er dankte für die stets hervorragende Zusammenarbeit während seiner zwölfjährigen Amtszeit und betonte die enge und vertrauensvolle Unterstützung durch Gemeinde und Gemeinderat.

Kreisbrandinspektor Armin Daubenmerkl lobte die intensive Kinder- und Jugendarbeit sowie den hohen Ausbildungsstand der Wehr. Zudem würdigte er die Verdienste des scheidenden Bürgermeisters und erinnerte an wichtige Projekte, die während dessen Amtszeit realisiert wurden – darunter die Beschaffung des Mehrzweckfahrzeugs, des LF20KatS, des TSF Etsdorf, des TSA Bühl und weitere Investitionen in die gemeindliche Feuerwehrinfrastruktur.

Bilder aus dem Einsatz-, Übungs- und Vereinsbetrieb 2025

20 Jahre organisierte Erste Hilfe Freudenberg – Mach mit, hilf mit!

Am 1. März 2006 meldeten wir uns erstmals bei der damaligen Rettungsleitstelle in Amberg einsatzklar und nahmen unseren ehrenamtlichen Dienst für unsere Mitbürger als Helfer vor Ort unter dem Dach des BRK auf. Vorausgegangen war eine intensive Ausbildung unserer ersten Helferinnen und Helfer, die damit die wichtige Aufgabe übernehmen konnten, das therapiefreie Intervall bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken und schnelle, qualifizierte Erste Hilfe zu leisten.

2005: Ausbildung der angehenden Helfer vor Ort, durch das BRK/Wasserwacht

Die Alarmierungstechnik hat sich in diesen zwei Jahrzehnten auch verändert:
Unsere ersten Einsätze erreichten uns noch telefonisch. Danach folgten analoge Funkmeldeempfänger, und heute werden wir zuverlässig über moderne, digitale Pager alarmiert. Auch ein eigenes Funkgerät stand uns anfangs noch nicht zur Verfügung – Rückmeldungen erfolgten schlicht per Handy.

Was 2006 unter dem BRK begann, wurde ab August 2015 unter dem Dach der Feuerwehr Freudenberg als First Responder fortgeführt und weiter ausgebaut.

2015: Das Team beim Start als First Responder

In diesen 20 Jahren konnten wir bis heute 1.633 Einsätze bewältigen – jeder davon ein Beitrag zur Sicherheit unserer Gemeinde und darüber hinaus.

Ein besonderes Highlight war die Beschaffung unseres eigenen Einsatzfahrzeugs, das seit November 2016 im Dienst steht. Bemerkenswert dabei: Das Fahrzeug wurde zu 100 % durch Spenden finanziert. Ohne die große Unterstützung unserer Bürgerinnen und Bürger wäre dies niemals möglich gewesen. Dieses Engagement zeigt, wie fest verankert unser System der organisierten Ersten Hilfe in Freudenberg ist.

Unser First-Responder-Team versucht weiterhin, an Wochenenden und Feiertagen rund um die Uhr Einsatzbereitschaft sicherzustellen, sowie unter der Woche täglich von 19 Uhr bis 6 Uhr. In den vergangenen Jahren ist unser Team jedoch kleiner geworden. Die verbleibenden Helferinnen und Helfer tragen dadurch eine höhere Belastung – und dennoch geben sie ihr Bestes, können aber nicht jeden Einsatz bedienen.

Daher benötigen wir neben Geldspenden dringend auch Zeitspenden in Form neuer aktiver Mitglieder. Es wäre ein großer Verlust für die Gemeinde, wenn wir dieses wertvolle System nicht mehr anbieten könnten.

Gesucht werden Menschen, die bereit sind, sich zu engagieren, ihre Mitbürger zu unterstützen und die Qualität der medizinischen Ersthilfe in unserer Gemeinde zu sichern. Ärztinnen oder Ärzte müssen sie nicht sein – benötigt wird eine erweiterte SAN-Ausbildung, die wir im Rahmen von Kursen vermitteln. Niemand steht danach alleine im Einsatz: Neue Helfer werden begleitet, eingearbeitet und unterstützt.

Vielleicht findet ja auch der eine oder andere ehemalige Helfer wieder Zeit, sich erneut einzubringen – für die eigene Familie, Freunde und alle Mitbürger in Freudenberg.

Zum Schluss möchten wir uns von Herzen bedanken:
Bei allen Spenderinnen und Spendern, die dieses für die Patienten kostenlose System tragen, bei den politischen Entscheidungsträgern, die die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen haben, und ganz besonders bei allen unseren Helferinnen und Helfern.

Jede Stunde ihres Einsatzes ist ein Gewinn an Sicherheit und Lebensqualität für unsere Gemeinde Freudenberg.

First Responder Freudenberg

Helfer vor Ort Freudenberg (2006 – 2015)

Verkehrsunfall auf der ST2399 – schnelle Hilfe durch Ersthelfer

Verkehrsunfall auf der ST2399 – schnelle Hilfe durch Ersthelfer

Am vergangenen Freitag um 08:30 Uhr wurden wir durch die ILS Oberpfalz Nord gemeinsam mit der Feuerwehr Trisching zu einem Verkehrsunfall auf die ST2399 alarmiert. Auf Höhe der Kläranlage war es zu einem Verkehrsunfall gekommen.

Entgegen der ersten Meldung war glücklicherweise niemand mehr im Fahrzeug eingeschlossen. Vorbildlich handelnde Ersthelfer hatten bereits eingegriffen und sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um die Mutter und ihren Säugling gekümmert.

Nach unserem Eintreffen übernahmen wir die Absicherung der Einsatzstelle:
Wir regelten den Verkehr, stellten den Brandschutz sicher und säuberten die Fahrbahn, um weitere Gefahren für den Verkehr zu verhindern.
In Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und Polizei konnte die Einsatzstelle schnell und sicher abgearbeitet werden.

Ein großer Dank geht an die Ersthelfer für ihr umsichtiges Handeln.

Kinderfeuerwehr startet ins neue Jahr – Filmspaß, Gelächter und großer Teamgeist

Am vergangenen Samstag war es endlich wieder soweit: Unsere Kinderfeuerwehr startete mit der ersten Gruppenstunde in die neue Saison. Beide Gruppen waren eingeladen, und so füllte sich der Saal unseres Feuerwehrhauses schnell mit gut gelaunten Kindern, die es sich mit Chips, Popcorn und Gummibärchen gemütlich machten. Gemeinsam schauten wir einen Feuerwehr-Kinderfilm – und die Begeisterung war mindestens so groß wie die vielen Lachanfälle der Kids.

Unsere Betreuerinnen haben bereits ein abwechslungsreiches und spannendes Jahresprogramm für die kommenden Gruppenstunden vorbereitet. Dennoch suchen wir weiterhin Unterstützung für unser Betreuerteam.

Dafür braucht man keine Feuerwehrausbildung oder Spezialwissen!
In der Kinderfeuerwehr steht vor allem die spielerische, kindgerechte Heranführung an die Themen der Feuerwehr im Vordergrund – und natürlich jede Menge Spaß. Außerdem steht dir ein starkes, erfahrenes Team zur Seite.

👉 Hast du Lust, Teil unseres Betreuerteams zu werden?
Dann melde dich einfach bei uns – wir freuen uns auf dich!

Einsatzbericht: Alarmierung zur Absturzsicherung

Am heutigen Tag wurden wir gemeinsam mit der Feuerwehr Kemnath am Buchberg, der Drehleiter aus Hirschau sowie dem zweiten Gerätesatz Absturzsicherung der Feuerwehr Oberköblitz (Lkr. SAD) nach Mertenberg alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die betroffene Person bereits gesichert, sodass kein weiteres Eingreifen durch unsere Absturzsicherung notwendig war.

Hintergrund der Alarmierung

Unsere Feuerwehr wird zu Einsätzen dieser Art alarmiert, da unser gesetzlicher Auftrag gemäß Bayerischem Feuerwehrgesetz lautet, Gefahren für Menschenleben abzuwenden. Dazu gehört insbesondere die Unterstützung bei Lagen in absturzgefährdeten Bereichen.

Um diesen Auftrag erfüllen zu können, führen wir auf unserem HLF 20 eine umfangreiche Ausrüstung für technische Rettungen mit, darunter:

  • Gerätesatz Absturzsicherung
  • Flaschenzug
  • Sprungpolster
  • Notfallrucksack
  • Schleifkorbtrage
  • Weitere spezielle Ausrüstungsteile für Absturz‑ und Tiefenrettung

Ausbildung und Zusammenarbeit

Unsere Wehr verfügt über eine speziell geschulte Einheit, die für Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen ausgebildet ist. Zusätzlich haben wir medizinisch ausgebildetes Personal in unseren Reihen, das im Einsatzfall wertvolle Unterstützung leisten kann.

Besonders hervorzuheben ist, dass wir über eigene Ausbilder für Absturzsicherung verfügen. Dadurch kann die Aus- und Fortbildung innerhalb der Feuerwehr eigenverantwortlich und auf einem hohen fachlichen Niveau durchgeführt werden.

Bei Einsatzlagen dieser Art wird in der Regel ein zweiter Gerätesatz Absturzsicherung mitalarmiert – in diesem Fall die Feuerwehr Oberköblitz. Beide Einheiten arbeiten im Bedarfsfall eng und abgestimmt zusammen.

Einsatzbericht – Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2040

Am 5. Januar um 13:24 Uhr wurden wir gemeinsam mit den Feuerwehren Hiltersdorf und Kümmersbruck, der Polizei, dem Rettungsdienst sowie unserem First Responder zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Staatsstraße 2040 zwischen Paulsdorf und Altenricht alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt stellte sich heraus, dass sich die Einsatzstelle nicht bei Altenricht, sondern an der Abzweigung zur Kreisstraße AS29 befand. Daraufhin wurde die örtlich zuständige Feuerwehr Etsdorf nachalarmiert. Vor Ort waren zwei PKW frontal kollidiert. Dabei wurden zwei Personen verletzt, befanden sich jedoch bereits außerhalb der Fahrzeuge und waren nicht mehr eingeklemmt.

Wir stellten den Brandschutz sicher, banden auslaufende Betriebsstoffe ab und unterstützten bei der Fahrzeugbergung. Zusammen mit den anderen Feuerwehren sperrten wir die Staatsstraße und leiteten den Verkehr um. Während der Anfahrt der Feuerwehr Etsdorf wurden zudem zwei weitere verunfallte PKW festgestellt, deren Insassen jedoch unverletzt waren.

Einsatzbericht: Brand eines Wohncontainers am Skilift

Datum: 27.12.2025
Alarmzeit: 17:27 Uhr
Einsatznummern: 144, 145 (Brand), 146, 147 (Personensuche)
Einsatzstichwort: B2 → B2-Person + Personensuche

Am Abend des 27. Dezember wurden wir um 17:27 Uhr zu einem brennenden Wohncontainer in die Hammermühlstraße am dortigen Skilift alarmiert. Im Erstalarm waren unser Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20), unser First Responder sowie Polizei und Rettungsdienst eingebunden.

Noch während der Anfahrt erhöhte die Integrierte Leitstelle das Einsatzstichwort von B2 auf B2-Person, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich eine Person im Container befindet. Daraufhin wurden zusätzlich unser Löschgruppenfahrzeug (LF 20 KatS) sowie die Feuerwehr Kemnath am Buchberg alarmiert.

Beim Eintreffen stand der Container bereits im Vollbrand. Umgehend wurde unter Atemschutz mit der Personensuche im Container begonnen und gleichzeitig zwei C-Strahlrohre vorgenommen, wodurch ein Übergreifen auf das angrenzende Gebäude verhindert werden konnte.

Noch bevor der Container vollständig abgelöscht war, entschied die Einsatzleitung in Absprache mit der Polizei, einen weiteren Einsatzabschnitt für die Personensuche einzurichten. Hierfür wurden alarmiert:

  • die Drohne des Landkreises Amberg-Sulzbach (FF Kümmersbruck)
  • die Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach
  • die Unterstützungsgruppe für den örtlichen Einsatzleiter (UG-ÖEL)
  • die Hundestaffel des THW Sulzbach
  • Fachberater der Wasser- und Bergwacht

Bei Eintreffen dieser Kräfte konnte die vermisste Person durch die Polizei in Wutschdorf aufgefunden werden.

Warum wurde die Sirene dreimal ausgelöst?

Durch die Erhöhung des Einsatzstichworts von B2 auf B2-Person sowie die Nachalarmierung weiterer Kräfte zur Personensuche wurde unsere Sirene insgesamt dreimal ausgelöst. Bei jedem Alarm disponierte die Leitstelle unabhängig voneinander unterschiedliche Einsatzmittel unserer Feuerwehr.