Dankgottesdienst an der Johannisbergkirche – Danke für 13 Tage Zusammenhalt

Gut drei Monate nach dem Waldbrand am Johannisberg haben wir am Samstag, 24. Oktober, gemeinsam innegehalten. In der Johannisbergkirche feierten Einsatzkräfte, Helfer und viele Menschen aus Freudenberg, aus der ganzen Gemeinde und darüber hinaus einen Dankgottesdienst. Wir haben gedankt, dass die Kirche gerettet wurde und dass bei allem, was in diesen Tagen passiert ist, niemand ernsthaft zu Schaden kam.

Eine Feier, die viele gemeinsam getragen haben

Organisiert wurde der Gottesdienst von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung. Der Kirchenchor gestaltete die Messe musikalisch mit, und Kameraden aus mehreren Feuerwehren trugen die Fürbitten vor. Pfarrer Moses Gudapati erinnerte daran, was die Johannisbergkirche für die Menschen in Freudenberg-Wutschdorf bedeutet.

Besonders berührt hat uns die Votivtafel, die der Heimat- und Kulturverein Freudenberg anfertigen ließ. Sie erinnert an die Nacht vom 31. Juli 2026, in der die Kirche in Gefahr war, und hängt jetzt neben dem Altar. Pfarrer Gudapati hat sie im Gottesdienst gesegnet.

Zusammenhalt, der bleibt

Andreas Koch, zweiter Bürgermeister, und Armin Daubenmerkl, Kreisbrandinspektor, richteten Worte an die Gäste. Auch zwei Abgeordnete aus dem Landtag waren gekommen. Die Feuerwehren vor Ort sind durch diese Tage noch enger zusammengerückt, und das spürt man bis heute.

Die Zahlen zeigen, was da zusammengekommen ist: 13 Tage Einsatz, 9,2 Hektar steiles Gelände und mehr als 1.440 Einsatzkräfte, darunter 46 Feuerwehren aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach und weitere Kräfte aus den Nachbarlandkreisen.

Danke!

Wir bedanken uns bei allen, die diesen Tag möglich gemacht haben: beim Pfarrgemeinderat und der Kirchenverwaltung für die Organisation, bei Pfarrer Moses Gudapati für die guten Worte und beim Kirchenchor für die Musik. Ein Dank geht auch an den Heimat- und Kulturverein für die Votivtafel, an die Vereine für die Brotzeit, an die Brauerei Winkler für die Getränke und an die Forstverwaltung, die uns die Zufahrten geöffnet hat.

Ein ganz besonderer Dank gilt allen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren und allen Einsatzkräften von Polizei, THW, BRK und Bergwacht, die in diesen 13 Tagen alles gegeben haben. Ihr habt dafür gesorgt, dass unsere Kirche noch steht.

Rückblick am 15. November

Wer die 13 Tage noch einmal miterleben möchte, ist herzlich eingeladen: Am 15. November um 18 Uhr gibt es im Landgasthof Dotzler einen Infoabend mit dem multimedialen Rückblick „13 Tage auf dem Johannisberg“.

Allen, die mitgeholfen, mitgebetet und mitgefeiert haben, sagen wir ein herzliches Vergelt’s Gott!

Fotos: Uli Piehler