Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2399

Am frühen Abend des 26. März 2026 wurden wir zu einem Verkehrsunfall auf die Staatsstraße 2399 alarmiert. Zwei beteiligte PKW waren bei einem missglückten Überholmanöver kollidiert und daraufhin nach rechts bzw. links von der Fahrbahn abgekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr befanden sich alle Personen außerhalb der Fahrzeuge.

Unsere Maßnahmen vor Ort

Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes übernahmen wir die Erstbetreuung der verletzten bzw. beteiligten Personen und führten eine Erstversorgung im Rahmen unserer Möglichkeiten durch. Anschließend regelten wir im Auftrag der Polizei den Verkehr, um die Einsatzstelle zu sichern und weitere Gefährdungen zu vermeiden.

Automatische Notrufauslösung

Der Notruf zu diesem Einsatz wurde durch ein automatisches eCall-System ausgelöst. Dieses System erkennt schwere Kollisionen, setzt selbstständig einen Notruf über das Mobilfunknetz ab und übermittelt wichtige Daten wie Standort und Fahrzeugtyp, um die Rettungskette schnell in Gang zu setzen.

Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit und wünschen den beteiligten Personen eine schnelle Genesung.

Verkehrsunfall auf der ST2399 – schnelle Hilfe durch Ersthelfer

Verkehrsunfall auf der ST2399 – schnelle Hilfe durch Ersthelfer

Am vergangenen Freitag um 08:30 Uhr wurden wir durch die ILS Oberpfalz Nord gemeinsam mit der Feuerwehr Trisching zu einem Verkehrsunfall auf die ST2399 alarmiert. Auf Höhe der Kläranlage war es zu einem Verkehrsunfall gekommen.

Entgegen der ersten Meldung war glücklicherweise niemand mehr im Fahrzeug eingeschlossen. Vorbildlich handelnde Ersthelfer hatten bereits eingegriffen und sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um die Mutter und ihren Säugling gekümmert.

Nach unserem Eintreffen übernahmen wir die Absicherung der Einsatzstelle:
Wir regelten den Verkehr, stellten den Brandschutz sicher und säuberten die Fahrbahn, um weitere Gefahren für den Verkehr zu verhindern.
In Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und Polizei konnte die Einsatzstelle schnell und sicher abgearbeitet werden.

Ein großer Dank geht an die Ersthelfer für ihr umsichtiges Handeln.

Einsatzbericht: Alarmierung zur Absturzsicherung

Am heutigen Tag wurden wir gemeinsam mit der Feuerwehr Kemnath am Buchberg, der Drehleiter aus Hirschau sowie dem zweiten Gerätesatz Absturzsicherung der Feuerwehr Oberköblitz (Lkr. SAD) nach Mertenberg alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die betroffene Person bereits gesichert, sodass kein weiteres Eingreifen durch unsere Absturzsicherung notwendig war.

Hintergrund der Alarmierung

Unsere Feuerwehr wird zu Einsätzen dieser Art alarmiert, da unser gesetzlicher Auftrag gemäß Bayerischem Feuerwehrgesetz lautet, Gefahren für Menschenleben abzuwenden. Dazu gehört insbesondere die Unterstützung bei Lagen in absturzgefährdeten Bereichen.

Um diesen Auftrag erfüllen zu können, führen wir auf unserem HLF 20 eine umfangreiche Ausrüstung für technische Rettungen mit, darunter:

  • Gerätesatz Absturzsicherung
  • Flaschenzug
  • Sprungpolster
  • Notfallrucksack
  • Schleifkorbtrage
  • Weitere spezielle Ausrüstungsteile für Absturz‑ und Tiefenrettung

Ausbildung und Zusammenarbeit

Unsere Wehr verfügt über eine speziell geschulte Einheit, die für Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen ausgebildet ist. Zusätzlich haben wir medizinisch ausgebildetes Personal in unseren Reihen, das im Einsatzfall wertvolle Unterstützung leisten kann.

Besonders hervorzuheben ist, dass wir über eigene Ausbilder für Absturzsicherung verfügen. Dadurch kann die Aus- und Fortbildung innerhalb der Feuerwehr eigenverantwortlich und auf einem hohen fachlichen Niveau durchgeführt werden.

Bei Einsatzlagen dieser Art wird in der Regel ein zweiter Gerätesatz Absturzsicherung mitalarmiert – in diesem Fall die Feuerwehr Oberköblitz. Beide Einheiten arbeiten im Bedarfsfall eng und abgestimmt zusammen.

Einsatzbericht – Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2040

Am 5. Januar um 13:24 Uhr wurden wir gemeinsam mit den Feuerwehren Hiltersdorf und Kümmersbruck, der Polizei, dem Rettungsdienst sowie unserem First Responder zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Staatsstraße 2040 zwischen Paulsdorf und Altenricht alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt stellte sich heraus, dass sich die Einsatzstelle nicht bei Altenricht, sondern an der Abzweigung zur Kreisstraße AS29 befand. Daraufhin wurde die örtlich zuständige Feuerwehr Etsdorf nachalarmiert. Vor Ort waren zwei PKW frontal kollidiert. Dabei wurden zwei Personen verletzt, befanden sich jedoch bereits außerhalb der Fahrzeuge und waren nicht mehr eingeklemmt.

Wir stellten den Brandschutz sicher, banden auslaufende Betriebsstoffe ab und unterstützten bei der Fahrzeugbergung. Zusammen mit den anderen Feuerwehren sperrten wir die Staatsstraße und leiteten den Verkehr um. Während der Anfahrt der Feuerwehr Etsdorf wurden zudem zwei weitere verunfallte PKW festgestellt, deren Insassen jedoch unverletzt waren.

Einsatzbericht: Brand eines Wohncontainers am Skilift

Datum: 27.12.2025
Alarmzeit: 17:27 Uhr
Einsatznummern: 144, 145 (Brand), 146, 147 (Personensuche)
Einsatzstichwort: B2 → B2-Person + Personensuche

Am Abend des 27. Dezember wurden wir um 17:27 Uhr zu einem brennenden Wohncontainer in die Hammermühlstraße am dortigen Skilift alarmiert. Im Erstalarm waren unser Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20), unser First Responder sowie Polizei und Rettungsdienst eingebunden.

Noch während der Anfahrt erhöhte die Integrierte Leitstelle das Einsatzstichwort von B2 auf B2-Person, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich eine Person im Container befindet. Daraufhin wurden zusätzlich unser Löschgruppenfahrzeug (LF 20 KatS) sowie die Feuerwehr Kemnath am Buchberg alarmiert.

Beim Eintreffen stand der Container bereits im Vollbrand. Umgehend wurde unter Atemschutz mit der Personensuche im Container begonnen und gleichzeitig zwei C-Strahlrohre vorgenommen, wodurch ein Übergreifen auf das angrenzende Gebäude verhindert werden konnte.

Noch bevor der Container vollständig abgelöscht war, entschied die Einsatzleitung in Absprache mit der Polizei, einen weiteren Einsatzabschnitt für die Personensuche einzurichten. Hierfür wurden alarmiert:

  • die Drohne des Landkreises Amberg-Sulzbach (FF Kümmersbruck)
  • die Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach
  • die Unterstützungsgruppe für den örtlichen Einsatzleiter (UG-ÖEL)
  • die Hundestaffel des THW Sulzbach
  • Fachberater der Wasser- und Bergwacht

Bei Eintreffen dieser Kräfte konnte die vermisste Person durch die Polizei in Wutschdorf aufgefunden werden.

Warum wurde die Sirene dreimal ausgelöst?

Durch die Erhöhung des Einsatzstichworts von B2 auf B2-Person sowie die Nachalarmierung weiterer Kräfte zur Personensuche wurde unsere Sirene insgesamt dreimal ausgelöst. Bei jedem Alarm disponierte die Leitstelle unabhängig voneinander unterschiedliche Einsatzmittel unserer Feuerwehr.

Feuerwehr-Einsätze an den Weihnachtstagen – Verkehrsunfall & medizinische Notfälle

Auch während der Feiertage waren unsere Einsatzkräfte gefordert – insgesamt 5 Einsätze in drei Tagen.

Am Heiligabend (Einsatz 139) wurde unser First Responder zu einem medizinischen Notfall nach Wutschdorf alarmiert.

Am 1. Weihnachtsfeiertag (Einsätze 140 & 141) kam es auf der ST2399 bei Hainstetten zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKWs. Unser First Responder sowie die aktive Mannschaft rückten aus. Vor Ort versorgten wir drei verletzte Personen, regelten den Verkehr und nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf. Der Notruf wurde über eCall abgesetzt – ein automatisches Notrufsystem, das bei einem Unfall selbstständig die Rettungsleitstelle informiert und Standort sowie Fahrzeugdaten übermittelt.

Am 2. Weihnachtsfeiertag (Einsätze 142 & 143) ging es zunächst für unseren First Responder zu einem medizinischen Notfall nach Geiselhof. Am frühen Abend folgte ein weiterer medizinischer Einsatz in Freudenberg, bei dem unsere Kräfte erneut gefordert waren.

Gefahr durch Eislast auf Bäumen – Einsätze unserer Feuerwehr

Die aktuellen Wetterbedingungen mit Temperaturen um den Gefrierpunkt und anhaltendem Nebel führen dazu, dass sich Feuchtigkeit an den Ästen und Zweigen der Bäume absetzt und gefriert. Durch diese Eisbildung nimmt die sogenannte Eislast auf den Bäumen stetig zu. Das zusätzliche Gewicht kann dazu führen, dass Äste abbrechen oder ganze Bäume umstürzen.

Aus diesem Grund wurden wir am Mittwochabend sowie am Donnerstagmorgen zu Einsätzen alarmiert. Dabei mussten umgestürzte Bäume entfernt werden, welche die Fahrbahn blockierten. Beim letzten Einsatz wurde zudem ein PKW durch einen umgestürzten Baum beschädigt.

Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer, in den kommenden Tagen besonders vorsichtig zu sein und auf mögliche Hindernisse durch umgestürzte Bäume oder herabhängende Äste zu achten.

Bei Gefahrensituationen oder blockierten Straßen informieren Sie bitte umgehend die Feuerwehr über den Notruf 112 und verlassen Sie den Gefahrenbereich umgehend!

Einsatz: Verletzter Waldarbeiter

Am vergangenen Freitag den 07.11.2025 um 16:22 Uhr zu einem Rettungseinsatz in schwer zugänglichem Gelände bei Ellersdorf alarmiert.
Ein verletzter Waldarbeiter benötigte medizinische Hilfe. Unser First Responder traf als erstes an der Einsatzstelle ein und begann sofort mit der Erstversorgung.
Die Einsatzstelle lag rund 300 Meter abseits eines befahrbaren Weges – wir lotsten die nachrückenden Einsatzkräfte dorthin und unterstützten im weiteren Verlauf.
Der Transportweg musste von Ästen befreit werden, um einen sicheren Abtransport zu ermöglichen.
Aufgrund der schnell einsetzenden Dunkelheit sorgten wir für eine umfassende Ausleuchtung der Einsatzstelle sowie des Verfügungsraums.

Eingesetzte eigene Kräfte:

  • Löschgruppenfahrzeug LF20
  • Mehrzweckfahrzeug
  • First Responder

Ein herzliches Dankeschön an alle beteiligten Einsatzkräfte für die hervorragende Zusammenarbeit!

Flächenbrand bei Weiher (Hirschau)

Am 2. Juli wurden wir zu einem Flächenbrand 🔥 an die AS18 in der Nähe der Ortschaft Weiher alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die Lage: Das Feuer hatte bereits auf Teile des angrenzenden Waldes übergegriffen.

Gemeinsam mit den Feuerwehren Hirschau und Weiher konnten wir den Brand unter Kontrolle bringen. Unsere Handwerkzeuge, Löschrucksäcke und das D-Schlauchmaterial haben sich erneut bewährt und erleichterten die Arbeit bei den sommerlichen Temperaturen erheblich.

Unser HLF20 war vollbesetzt an der Gemeindegrenze in Bereitschaft für mögliche weitere Einsätze in unserem Schutzbereich– bei der aktuell höchsten Waldbrandstufe eine wichtige Vorsichtsmaßnahme.

Brand landwirtschaftliche Stallung

Brand landwirtschaftliche Stallung

Gegen 10:47 Uhr wurden wir zusammen mit den Feuerwehren Hiltersdorf, Kümmersbruck, Högling, Trisching, Amberg der UG ÖEL sowie der Fachgruppe-Drohne und der Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach zu einem B3 „Brand Dachstuhl“ alarmiert.

Die Alarmierung wurde noch vor dem Ausrücken der ersten Einheiten auf B4 „Brand landwirtschaftliches Anwesen“ erhöht und zusätzlich wasserführende Fahrzeuge nachdisponiert, was die Feuerwehren aus Haselmühl, Wolfring, Etsdorf und Raigering auf den Plan rief.

Vor Ort brannte ein Schweinestall in voller Ausdehnung mit der Besonderheit, dass ein Flüssiggastank die Gefahr an der Einsatzstelle zusätzlich anhob.

Unserem Kommandant Peter Meßmann wurde der Einsatzabschnitt 1 zugeteilt, welcher die Brandbekämpfung von der Hammerstrasse aus beinhaltete. Mit zwei Atemschutztrupps startete man einen Innenangriff aus nordöstlicher Richtung. Für eine mögliche technische Rettung von eingeklemmten Tieren, wurden hydraulische Rettungsgeräte in Stellung gebracht.

Stellvertretender Kommandant Alexander Zeitler leitete den Einsatzabschnitt 3, welche die Löschwasserförderung an die Einsatzstelle umfasste. In diesem Abschnitt war auch unser LF20KATS im Pendelverkehr eingesetzt. Zusammen mit weiteren wasserführenden Fahrzeugen wurden so über 100.000 Liter Löschwasser an die Einsatzstelle transportiert. Mit der Wärmebildkamera unterstützten wir die eingesetzten Kräfte am Flüssiggastank.

Auch wenn viele Schweine dabei verendet sind, so konnten auch viele Schweine und Ferkel aus den Flammen gerettet werden.


Im Einsatz eingebundene Kräfte

Fl. Hiltersdorf 44/1Fl. Amberg 1/31/1Fl. Haselmühl 21/1Heros AM 10/1
Fl. Freudenberg 11/1     Fl. Amberg 1/36/1     Fl. Kümmersbruck 41/1     Heros AM 21/10
Fl. Freudenberg 40/1Fl. Amberg 1/41/1Fl. Kümmersrbuck 14/1Heros AM 22/51
Fl. Freudenberg 41/1Fl. Amberg 5/41/1 Heros AM 24/54
Fl. Freudenberg 79/1Fl. Amberg 1/55/1Fl. Högling 43/1Heros AM 86/65
Fl. Etsdorf 44/1 Fl. Trisching 42/1Heros AM 86/73
  Fl. Wolfring 11/1 
AS 1 – KBR Fl. Wolfring 41/1Polizei
AS 2 – KBI  Rettungsdienst
AS 2/3 – KBM  EL Rettungsdienst
AS 2/2 – KBM  SEG Versorgung
UG-ÖEL  Wasserwirtschaftsamt   
FG Drohne  Veterinäramt