Einsatzbericht – Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2040

Am 5. Januar um 13:24 Uhr wurden wir gemeinsam mit den Feuerwehren Hiltersdorf und Kümmersbruck, der Polizei, dem Rettungsdienst sowie unserem First Responder zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Staatsstraße 2040 zwischen Paulsdorf und Altenricht alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt stellte sich heraus, dass sich die Einsatzstelle nicht bei Altenricht, sondern an der Abzweigung zur Kreisstraße AS29 befand. Daraufhin wurde die örtlich zuständige Feuerwehr Etsdorf nachalarmiert. Vor Ort waren zwei PKW frontal kollidiert. Dabei wurden zwei Personen verletzt, befanden sich jedoch bereits außerhalb der Fahrzeuge und waren nicht mehr eingeklemmt.

Wir stellten den Brandschutz sicher, banden auslaufende Betriebsstoffe ab und unterstützten bei der Fahrzeugbergung. Zusammen mit den anderen Feuerwehren sperrten wir die Staatsstraße und leiteten den Verkehr um. Während der Anfahrt der Feuerwehr Etsdorf wurden zudem zwei weitere verunfallte PKW festgestellt, deren Insassen jedoch unverletzt waren.

Einsatzbericht: Brand eines Wohncontainers am Skilift

Datum: 27.12.2025
Alarmzeit: 17:27 Uhr
Einsatznummern: 144, 145 (Brand), 146, 147 (Personensuche)
Einsatzstichwort: B2 → B2-Person + Personensuche

Am Abend des 27. Dezember wurden wir um 17:27 Uhr zu einem brennenden Wohncontainer in die Hammermühlstraße am dortigen Skilift alarmiert. Im Erstalarm waren unser Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20), unser First Responder sowie Polizei und Rettungsdienst eingebunden.

Noch während der Anfahrt erhöhte die Integrierte Leitstelle das Einsatzstichwort von B2 auf B2-Person, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich eine Person im Container befindet. Daraufhin wurden zusätzlich unser Löschgruppenfahrzeug (LF 20 KatS) sowie die Feuerwehr Kemnath am Buchberg alarmiert.

Beim Eintreffen stand der Container bereits im Vollbrand. Umgehend wurde unter Atemschutz mit der Personensuche im Container begonnen und gleichzeitig zwei C-Strahlrohre vorgenommen, wodurch ein Übergreifen auf das angrenzende Gebäude verhindert werden konnte.

Noch bevor der Container vollständig abgelöscht war, entschied die Einsatzleitung in Absprache mit der Polizei, einen weiteren Einsatzabschnitt für die Personensuche einzurichten. Hierfür wurden alarmiert:

  • die Drohne des Landkreises Amberg-Sulzbach (FF Kümmersbruck)
  • die Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach
  • die Unterstützungsgruppe für den örtlichen Einsatzleiter (UG-ÖEL)
  • die Hundestaffel des THW Sulzbach
  • Fachberater der Wasser- und Bergwacht

Bei Eintreffen dieser Kräfte konnte die vermisste Person durch die Polizei in Wutschdorf aufgefunden werden.

Warum wurde die Sirene dreimal ausgelöst?

Durch die Erhöhung des Einsatzstichworts von B2 auf B2-Person sowie die Nachalarmierung weiterer Kräfte zur Personensuche wurde unsere Sirene insgesamt dreimal ausgelöst. Bei jedem Alarm disponierte die Leitstelle unabhängig voneinander unterschiedliche Einsatzmittel unserer Feuerwehr.

Feuerwehr-Einsätze an den Weihnachtstagen – Verkehrsunfall & medizinische Notfälle

Auch während der Feiertage waren unsere Einsatzkräfte gefordert – insgesamt 5 Einsätze in drei Tagen.

Am Heiligabend (Einsatz 139) wurde unser First Responder zu einem medizinischen Notfall nach Wutschdorf alarmiert.

Am 1. Weihnachtsfeiertag (Einsätze 140 & 141) kam es auf der ST2399 bei Hainstetten zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKWs. Unser First Responder sowie die aktive Mannschaft rückten aus. Vor Ort versorgten wir drei verletzte Personen, regelten den Verkehr und nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf. Der Notruf wurde über eCall abgesetzt – ein automatisches Notrufsystem, das bei einem Unfall selbstständig die Rettungsleitstelle informiert und Standort sowie Fahrzeugdaten übermittelt.

Am 2. Weihnachtsfeiertag (Einsätze 142 & 143) ging es zunächst für unseren First Responder zu einem medizinischen Notfall nach Geiselhof. Am frühen Abend folgte ein weiterer medizinischer Einsatz in Freudenberg, bei dem unsere Kräfte erneut gefordert waren.

Gefahr durch Eislast auf Bäumen – Einsätze unserer Feuerwehr

Die aktuellen Wetterbedingungen mit Temperaturen um den Gefrierpunkt und anhaltendem Nebel führen dazu, dass sich Feuchtigkeit an den Ästen und Zweigen der Bäume absetzt und gefriert. Durch diese Eisbildung nimmt die sogenannte Eislast auf den Bäumen stetig zu. Das zusätzliche Gewicht kann dazu führen, dass Äste abbrechen oder ganze Bäume umstürzen.

Aus diesem Grund wurden wir am Mittwochabend sowie am Donnerstagmorgen zu Einsätzen alarmiert. Dabei mussten umgestürzte Bäume entfernt werden, welche die Fahrbahn blockierten. Beim letzten Einsatz wurde zudem ein PKW durch einen umgestürzten Baum beschädigt.

Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer, in den kommenden Tagen besonders vorsichtig zu sein und auf mögliche Hindernisse durch umgestürzte Bäume oder herabhängende Äste zu achten.

Bei Gefahrensituationen oder blockierten Straßen informieren Sie bitte umgehend die Feuerwehr über den Notruf 112 und verlassen Sie den Gefahrenbereich umgehend!