Infoveranstaltung für Frauen – ein voller Erfolg

Im Juli 2025 besuchten Verena Gietl und Andrea Ries eine Infoveranstaltung des Fachbereichs Feuerwehrfrauen, die von Anja Schlegel, Frauenbeauftragte des Inspektionsbereichs 2, organisiert wurde. Die dort vermittelte Motivation war so ansteckend, dass beide beschlossen, eigene Ideen zu entwickeln und in ihrer Heimatfeuerwehr eine Informationsveranstaltung für Frauen anzubieten.

Mit großem Erfolg: Zahlreiche interessierte Frauen folgten der Einladung der Feuerwehr Freudenberg‑Wutschdorf und informierten sich über die vielfältigen Möglichkeiten, selbst Teil der Feuerwehr zu werden.


Mut, Teamgeist und Neugier – das Motto des Abends

Nach einer kurzen Begrüßung stellten Andrea Ries und Verena Gietl zunächst die Feuerwehr Freudenberg‑Wutschdorf vor. Anschließend übergaben sie das Wort an Anja Schlegel, die Frauenvertreterin der Kreisbrandinspektion 2.

Sie präsentierte engagiert den Fachbereich Frauen auf Landkreisebene, gab Einblicke in ihre Heimatfeuerwehr Haselmühl und erklärte die Aufgaben einer Frauensprecherin. Besonders eindrucksvoll war ihre Botschaft:

„Seid mutig und traut euch etwas zu.“

Mit einem Vergleich zum Fußball veranschaulichte sie, wie stark Einsatzerfolg auf Teamarbeit beruht. Eine Torschützin könne nur deshalb treffen, weil ihr Team sie unterstützt – genauso wie eine Einsatzkraft sich auf ihre Kameradinnen und Kameraden verlassen kann, die die Einsatzstelle sichern, Geräte vorbereiten und den Brandschutz sicherstellen.

Anja schloss mit dem Angebot:

„Wenn ihr Anliegen habt, könnt ihr euch jederzeit an mich wenden.“


Erfahrungen, die Mut machen

Im weiteren Verlauf berichteten die Gastgeberinnen von ihren eigenen Wegen in die Feuerwehr.
Verena schilderte, dass ihr manche Gerätschaften und Abläufe zu Beginn unbekannt waren und sie sich Gedanken darüber machte, wie sie sich in den großen Einsatzfahrzeugen zurechtfinden würde. Sie betonte jedoch ausdrücklich, dass man Schritt für Schritt in die Aufgaben hineinwächst und niemand allein gelassen wird.

Übungen bieten genügend Raum, um Fragen zu stellen und Abläufe kennenzulernen. Im Einsatz trifft der Gruppenführer die Entscheidungen, und meist arbeitet man im Zweiertrupp – was das Lernen erleichtert. Mit einem Augenzwinkern ergänzte sie:

„Und die Knoten funktionieren in jeder Feuerwehr gleich.“


Interaktive Runde – Interessen im Mittelpunkt

In einem interaktiven Teil konnten die Teilnehmerinnen einschätzen, wie viel Vorwissen sie mitbringen und welche Themen sie besonders interessieren. Daraus ergaben sich bereits klare Schwerpunkte für kommende Übungen.

Die erste gemeinsame Frauenübung ist bereits in Planung: Grundlagen vermitteln, Wissen auffrischen und die Freude an der Feuerwehr stärken – das steht im Mittelpunkt.


Austausch und Ausblick

Beim anschließenden Austausch zeigte sich die besondere Kameradschaft der Feuerwehr – denn Geselligkeit gehört genauso dazu wie der Einsatzdienst.

Zum Abschluss fassten Andrea und Verena zusammen:

„Die positive Resonanz überwältigt uns – und das große Interesse motiviert uns sehr bei der Planung der kommenden Veranstaltungen.“