Erfolgreicher Start der Frauengruppe – Erste Ausbildungseinheit durchgeführt

Erfolgreicher Start der Frauengruppe – Erste Ausbildungseinheit durchgeführt

Einen gelungenen Auftakt konnte die neu gegründete Frauengruppe unserer Feuerwehr mit ihrer ersten Übungsausbildung verzeichnen. Bereits im März hatten Verena und Andrea im Rahmen einer Informationsveranstaltung interessierten Frauen die Arbeit und Aufgaben der Feuerwehr nähergebracht. Das große Interesse an diesem Termin spiegelte sich nun auch bei der ersten praktischen Veranstaltung wider.

Im Mittelpunkt des Treffens stand das Thema „Erste Hilfe“, das sich die Teilnehmerinnen zuvor im Rahmen einer Umfrage selbst gewünscht hatten. Die erfreulich hohe Beteiligung zeigte einmal mehr das große Engagement und die Motivation innerhalb der Gruppe.

Inhaltlich wurde ein breites Spektrum abgedeckt: Von der richtigen Absetzung eines Notrufs – sei es über die klassische Notrufnummer 112, automatische Sturzerkennungen am Smartphone oder spezielle Notruf-Apps – über das Erkennen verschiedener Notfallsituationen bis hin zur praktischen Umsetzung von Erste-Hilfe-Maßnahmen. Besonders wertvoll war dabei der Austausch von persönlichen Erfahrungen der Teilnehmerinnen, der das Verständnis für unterschiedliche Einsatzsituationen zusätzlich vertiefte.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Basisreanimation, die praxisnah erklärt und im Anschluss mit dem Einsatz eines Automatisierten Externen Defibrillators (AED) ergänzt wurde. Ziel der Ausbildung war es, den Teilnehmerinnen Sicherheit zu vermitteln und sie dazu zu befähigen, in Notfallsituationen ruhig, überlegt und effektiv zu handeln.

Verena und Andrea zeigten sich begeistert von der aktiven Teilnahme und dem großen Interesse innerhalb der Gruppe. Gleichzeitig gaben sie bereits einen kleinen Ausblick auf kommende Veranstaltungen und weitere spannende Ausbildungsinhalte.

Die Frauengruppe hat damit einen starken Start hingelegt und stellt eine wertvolle Bereicherung für unsere Feuerwehr dar.

Kinderflamme: Über 40 Kinder meistern die Stufen 1–3(+)

Am vergangenen Samstag war es wieder so weit: Unsere Kinderfeuerwehr stellte sich der Kinderflamme in den Stufen 1 bis 3. Für alle, die schon mehrfach teilgenommen haben, gab es zusätzlich das besondere Stufe‑2/3‑„Plus“-Zeugnis – eine schöne Anerkennung für echte Wiederholungstäter.

Ausrichter der diesjährigen Abnahme war die Kinderfeuerwehr Hiltersdorf. Ein besonderer Dank geht an das gesamte Team vor Ort für die hervorragende Organisation, die Durchführung und die herzliche Versorgung mit Speis und Trank. Gemeinsam mit der Kinderfeuerwehr Etsdorf nahmen über 40 Kinder teil, die mit viel Begeisterung die verschiedenen Aufgaben meisterten.

Wie immer stand der Spaß im Mittelpunkt. Am Ende durften die Kinder ihre verdienten Urkunden entgegennehmen – überreicht von den Betreuerinnen und Kreisbrandinspektor Armin Daubenmerkl. Dazu gab es eine kleine süße Belohnung, die für viele strahlende Gesichter sorgte.

Ein rundum gelungener Tag für unsere jüngsten Feuerwehrbegeisterten, sehr selbst …..

Feuerwehr‑Activity: Spielerisch lernen mit Ausrüstung aus dem HLF

Bei unserer letzten Jugendgruppenstunde stand eine besondere Mischung aus Spiel und Feuerwehrtechnik auf dem Programm. Die Jugendlichen spielten eine selbstgemachte Version von Activity – allerdings nicht mit Karten, sondern mit echten Gegenständen aus dem HLF.

Die Begriffe mussten pantomimisch, zeichnerisch oder mit Umschreibungen dargestellt werden, während die Teams versuchten, den richtigen Ausrüstungsgegenstand zu erraten. Das sorgte für viele Lacher und gleichzeitig dafür, dass alle ganz nebenbei ihr Wissen über die Geräte auffrischten.

Zusätzlich gab es einen Extrapunkt, wenn die Gruppe sagen konnte, wo der Gegenstand im Fahrzeug verlastet ist. Genau dieser Teil zeigte, wie gut sich die Jugendlichen bereits im HLF zurechtfinden. Die Runde war lebhaft, motiviert und hatte einen richtig guten Teamgeist – eine Übung, die wir sicher wiederholen.

Fortbildung zu Kindernotfällen

Im Rahmen unserer jüngsten Zugübung durften wir besonderen Besuch begrüßen: Katharina Bauer, Anästhesistin am Klinikum Amberg und erfahrene Notärztin, war unserer Einladung gefolgt, um eine Fortbildung zum Thema Kindernotfälle durchzuführen. Zudem konnten wir unsere Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr Lintach sowie zahlreiche Ehepartner unserer aktiven Mitglieder willkommen heißen.

Der Ausbildungsschwerpunkt lag auf der Erkennung, richtigen Einschätzung und adäquaten Versorgung von Notfällen im Kindesalter – einer Situation, die Einsatzkräfte und Eltern häufig vor besondere Herausforderungen stellt. Behandelt wurden unter anderem:

  • Verschlucken und Fremdkörperaspiration
  • Atemnot bei Kindern
  • Pseudokruppanfälle
  • Verbrennungen und Verbrühungen
  • Reanimation im Kindesalter

In einer äußerst anschaulichen und praxisnahen Präsentation vermittelte Frau Bauer nicht nur wertvolles Fachwissen, sondern beantwortete auch zahlreiche Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Mischung aus Theorie, eindrucksvollen Beispielen und der Möglichkeit zum direkten Austausch sorgte für eine sehr lebendige und lehrreiche Fortbildung.

Zum Abschluss überreichte Roland Wiesnet, Teamleiter des First Responder und Organisator der Veranstaltung, ein kleines Präsent sowie einen Blumenstrauß an Frau Bauer und bedankte sich herzlich für den informativen und spannenden Abend.

Infoveranstaltung für Frauen – ein voller Erfolg

Im Juli 2025 besuchten Verena Gietl und Andrea Ries eine Infoveranstaltung des Fachbereichs Feuerwehrfrauen, die von Anja Schlegel, Frauenbeauftragte des Inspektionsbereichs 2, organisiert wurde. Die dort vermittelte Motivation war so ansteckend, dass beide beschlossen, eigene Ideen zu entwickeln und in ihrer Heimatfeuerwehr eine Informationsveranstaltung für Frauen anzubieten.

Mit großem Erfolg: Zahlreiche interessierte Frauen folgten der Einladung der Feuerwehr Freudenberg‑Wutschdorf und informierten sich über die vielfältigen Möglichkeiten, selbst Teil der Feuerwehr zu werden.


Mut, Teamgeist und Neugier – das Motto des Abends

Nach einer kurzen Begrüßung stellten Andrea Ries und Verena Gietl zunächst die Feuerwehr Freudenberg‑Wutschdorf vor. Anschließend übergaben sie das Wort an Anja Schlegel, die Frauenvertreterin der Kreisbrandinspektion 2.

Sie präsentierte engagiert den Fachbereich Frauen auf Landkreisebene, gab Einblicke in ihre Heimatfeuerwehr Haselmühl und erklärte die Aufgaben einer Frauensprecherin. Besonders eindrucksvoll war ihre Botschaft:

„Seid mutig und traut euch etwas zu.“

Mit einem Vergleich zum Fußball veranschaulichte sie, wie stark Einsatzerfolg auf Teamarbeit beruht. Eine Torschützin könne nur deshalb treffen, weil ihr Team sie unterstützt – genauso wie eine Einsatzkraft sich auf ihre Kameradinnen und Kameraden verlassen kann, die die Einsatzstelle sichern, Geräte vorbereiten und den Brandschutz sicherstellen.

Anja schloss mit dem Angebot:

„Wenn ihr Anliegen habt, könnt ihr euch jederzeit an mich wenden.“


Erfahrungen, die Mut machen

Im weiteren Verlauf berichteten die Gastgeberinnen von ihren eigenen Wegen in die Feuerwehr.
Verena schilderte, dass ihr manche Gerätschaften und Abläufe zu Beginn unbekannt waren und sie sich Gedanken darüber machte, wie sie sich in den großen Einsatzfahrzeugen zurechtfinden würde. Sie betonte jedoch ausdrücklich, dass man Schritt für Schritt in die Aufgaben hineinwächst und niemand allein gelassen wird.

Übungen bieten genügend Raum, um Fragen zu stellen und Abläufe kennenzulernen. Im Einsatz trifft der Gruppenführer die Entscheidungen, und meist arbeitet man im Zweiertrupp – was das Lernen erleichtert. Mit einem Augenzwinkern ergänzte sie:

„Und die Knoten funktionieren in jeder Feuerwehr gleich.“


Interaktive Runde – Interessen im Mittelpunkt

In einem interaktiven Teil konnten die Teilnehmerinnen einschätzen, wie viel Vorwissen sie mitbringen und welche Themen sie besonders interessieren. Daraus ergaben sich bereits klare Schwerpunkte für kommende Übungen.

Die erste gemeinsame Frauenübung ist bereits in Planung: Grundlagen vermitteln, Wissen auffrischen und die Freude an der Feuerwehr stärken – das steht im Mittelpunkt.


Austausch und Ausblick

Beim anschließenden Austausch zeigte sich die besondere Kameradschaft der Feuerwehr – denn Geselligkeit gehört genauso dazu wie der Einsatzdienst.

Zum Abschluss fassten Andrea und Verena zusammen:

„Die positive Resonanz überwältigt uns – und das große Interesse motiviert uns sehr bei der Planung der kommenden Veranstaltungen.“

Dienst- und Generalversammlung 2026

Bei der diesjährigen Dienst- und Generalversammlung der Feuerwehr Freudenberg‑Wutschdorf konnte Kommandant Peter Meßmann und Vorstand Daniel Gietl, zahlreiche Mitglieder sowie Ehrengäste begrüßen. Unter ihnen waren Bürgermeister Alwin Märkl, Ehrenbürger und Altbürgermeister Norbert Probst, Ehrenkreisbrandrat Fredi Weiß, Kreisbrandinspektor Armin Daubenmerkl, Kreisbrandmeister Dominik Ernst, Kreisjugendwart Sven Schmidt und den Kommandant der Feuerwehr Lintach Benjamin Weiß

Rückblick des Vorstands

Vorstand Daniel Gietl blickte auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurück. Neben traditionellen Veranstaltungen wie dem Florianstag mit Hallenfest prägten mehrere Jubiläumsfeste der umliegenden Feuerwehren sowie die Winterwanderung nach Aschach das Vereinsleben. Besonders hervorzuheben war die starke Beteiligung als Patenverein beim 150‑jährigen Jubiläum der Feuerwehr Etsdorf.

Vereinsehrungen

Für ihre jahrzehntelange Treue zum Verein konnten zahlreiche Mitglieder geehrt werden:

  • 50 Jahre:
    Richard Bischof, Franz Butz, Helmut Hirn, Andreas Obermeier, Reinhard Piehler, Alfred Pröm, Dominikus Ries, Josef Schatz, Robert Schwarz, Johann Uschold
  • 60 Jahre:
    Michael Bogner sen., Johann Hirn, Karl Schurz
  • 70 Jahre:
    Andreas Zeitler

Neuwahl der Vorstandschaft

Bei den turnusgemäßen Neuwahlen wurden Vorstand Daniel Gietl sowie sein Stellvertreter Franz Bauer erneut in ihren Ämtern bestätigt. Auch der gesamte Verwaltungsrat und die übrige Vorstandschaft wurden geschlossen und einstimmig wiedergewählt.

Bericht des Kommandanten

Kommandant Peter Meßmann präsentierte die Einsatzstatistik des vergangenen Jahres. Mit 148 Einsätzen, darunter 89 First‑Responder‑Alarmierungen, blieb die Feuerwehr stark gefordert. Insgesamt wurden 4177 Stunden an Einsätzen, Übungen, Jugendarbeit, Kinderfeuerwehr, Gerätewartung und Organisation geleistet.
Die aktive Einsatzmannschaft umfasst weiterhin 62 Mitglieder.

Beförderungen

Im Rahmen der Versammlung konnte Kommandant Peter Meßmann, folgende Beförderungen aussprechen

  • Feuerwehrfrau:
    Elisa Zimmermann, Maria Piehler
    (beide aufgrund des Übertritts aus der Jugendfeuerwehr)
  • Oberfeuerwehrmann:
    Benno Riß, Markus Strobl
    (nach erfolgreich absolviertem Atemschutzlehrgang)

First Responder & Kinderfeuerwehr

Der stellvertretende Kommandant Roland Wiesnet berichtete von einem intensiven Jahr im Bereich First Responder. 89 medizinische Notfälle wurden abgearbeitet, wobei das Team mit einer durchschnittlichen Eintreffzeit von 5:22 Minuten erneut eine hervorragende Leistung erbrachte.

Die Kinderfeuerwehr betreute zum Jahresende 36 Kinder und erreichte mit 822 Stunden ein außergewöhnlich hohes Engagement. Höhepunkte waren spielerische Übungen, die Kinderfeuerwehrrally sowie die Abnahme der Kinderflamme.

Jugendfeuerwehr

Jugendwart Florian Zimmermann berichtete über ein starkes Jugendjahr mit 33 Übungen und 1158 geleisteten Stunden. Die Jugendlichen nahmen erfolgreich an verschiedenen Prüfungen wie der Modularen Truppausbildung, der Bayerischen Jugendleistungsprüfung und dem Wissenstest teil.
Zu neuen Jugendsprechern wurden Mia und Tim Daubenmerkl gewählt.

Besondere Ehrung – Ehrennadel der Jugendfeuerwehr des Lkr. Amberg-Sulzbach

Ein feierlicher Höhepunkt der Versammlung war die Auszeichnung von Stefan Freundorfer und Martin Plößl mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr des Landkreises Amberg‑Sulzbach.
Beide engagieren sich seit vielen Jahren leidenschaftlich in der Jugendarbeit:

  • Stefan Freundorfer: 15 Jahre Tätigkeit als Jugendwart und Jugendausbilder
  • Martin Plößl: 17 Jahre Tätigkeit als Jugendwart und Jugendausbilder

Kreisjugendwart Sven Schmidt würdigte beide mit einer ausführlichen Laudatio und hob ihre unschätzbare Bedeutung für die Nachwuchsarbeit hervor.

Grußworte der Ehrengäste

Zum Ende der Versammlung richtete Bürgermeister Alwin Märkl in seinem letzten Grußwort als amtierender Bürgermeister herzliche Worte an die Feuerwehr. Er dankte für die stets hervorragende Zusammenarbeit während seiner zwölfjährigen Amtszeit und betonte die enge und vertrauensvolle Unterstützung durch Gemeinde und Gemeinderat.

Kreisbrandinspektor Armin Daubenmerkl lobte die intensive Kinder- und Jugendarbeit sowie den hohen Ausbildungsstand der Wehr. Zudem würdigte er die Verdienste des scheidenden Bürgermeisters und erinnerte an wichtige Projekte, die während dessen Amtszeit realisiert wurden – darunter die Beschaffung des Mehrzweckfahrzeugs, des LF20KatS, des TSF Etsdorf, des TSA Bühl und weitere Investitionen in die gemeindliche Feuerwehrinfrastruktur.

Bilder aus dem Einsatz-, Übungs- und Vereinsbetrieb 2025

20 Jahre organisierte Erste Hilfe Freudenberg – Mach mit, hilf mit!

Am 1. März 2006 meldeten wir uns erstmals bei der damaligen Rettungsleitstelle in Amberg einsatzklar und nahmen unseren ehrenamtlichen Dienst für unsere Mitbürger als Helfer vor Ort unter dem Dach des BRK auf. Vorausgegangen war eine intensive Ausbildung unserer ersten Helferinnen und Helfer, die damit die wichtige Aufgabe übernehmen konnten, das therapiefreie Intervall bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken und schnelle, qualifizierte Erste Hilfe zu leisten.

2005: Ausbildung der angehenden Helfer vor Ort, durch das BRK/Wasserwacht

Die Alarmierungstechnik hat sich in diesen zwei Jahrzehnten auch verändert:
Unsere ersten Einsätze erreichten uns noch telefonisch. Danach folgten analoge Funkmeldeempfänger, und heute werden wir zuverlässig über moderne, digitale Pager alarmiert. Auch ein eigenes Funkgerät stand uns anfangs noch nicht zur Verfügung – Rückmeldungen erfolgten schlicht per Handy.

Was 2006 unter dem BRK begann, wurde ab August 2015 unter dem Dach der Feuerwehr Freudenberg als First Responder fortgeführt und weiter ausgebaut.

2015: Das Team beim Start als First Responder

In diesen 20 Jahren konnten wir bis heute 1.633 Einsätze bewältigen – jeder davon ein Beitrag zur Sicherheit unserer Gemeinde und darüber hinaus.

Ein besonderes Highlight war die Beschaffung unseres eigenen Einsatzfahrzeugs, das seit November 2016 im Dienst steht. Bemerkenswert dabei: Das Fahrzeug wurde zu 100 % durch Spenden finanziert. Ohne die große Unterstützung unserer Bürgerinnen und Bürger wäre dies niemals möglich gewesen. Dieses Engagement zeigt, wie fest verankert unser System der organisierten Ersten Hilfe in Freudenberg ist.

Unser First-Responder-Team versucht weiterhin, an Wochenenden und Feiertagen rund um die Uhr Einsatzbereitschaft sicherzustellen, sowie unter der Woche täglich von 19 Uhr bis 6 Uhr. In den vergangenen Jahren ist unser Team jedoch kleiner geworden. Die verbleibenden Helferinnen und Helfer tragen dadurch eine höhere Belastung – und dennoch geben sie ihr Bestes, können aber nicht jeden Einsatz bedienen.

Daher benötigen wir neben Geldspenden dringend auch Zeitspenden in Form neuer aktiver Mitglieder. Es wäre ein großer Verlust für die Gemeinde, wenn wir dieses wertvolle System nicht mehr anbieten könnten.

Gesucht werden Menschen, die bereit sind, sich zu engagieren, ihre Mitbürger zu unterstützen und die Qualität der medizinischen Ersthilfe in unserer Gemeinde zu sichern. Ärztinnen oder Ärzte müssen sie nicht sein – benötigt wird eine erweiterte SAN-Ausbildung, die wir im Rahmen von Kursen vermitteln. Niemand steht danach alleine im Einsatz: Neue Helfer werden begleitet, eingearbeitet und unterstützt.

Vielleicht findet ja auch der eine oder andere ehemalige Helfer wieder Zeit, sich erneut einzubringen – für die eigene Familie, Freunde und alle Mitbürger in Freudenberg.

Zum Schluss möchten wir uns von Herzen bedanken:
Bei allen Spenderinnen und Spendern, die dieses für die Patienten kostenlose System tragen, bei den politischen Entscheidungsträgern, die die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen haben, und ganz besonders bei allen unseren Helferinnen und Helfern.

Jede Stunde ihres Einsatzes ist ein Gewinn an Sicherheit und Lebensqualität für unsere Gemeinde Freudenberg.

First Responder Freudenberg

Helfer vor Ort Freudenberg (2006 – 2015)

Jahresabschluss der Jugendfeuerwehr

Nach dem gelungenen Abschluss unserer Kinderfeuerwehr durfte auch die Jugendfeuerwehr ihr Jahresende gemeinsam feiern. Im Feuerwehrhaus verbrachten die Jugendlichen einen gemütlichen Nachmittag mit leckeren Pizzasemmeln und spannenden Gesellschaftsspielen.

Ein besonderer Programmpunkt war die Wahl der neuen Jugendsprecher. Wir freuen uns, dass Tim und Mia von der Gruppe als Vertreter gewählt wurden. Die Jugendsprecher sind die ersten Ansprechpartner für unsere Jugendlichen, vertreten die Jugendfeuerwehr im Verwaltungsrat und nehmen aktiv an Sitzungen teil. Damit tragen sie eine wichtige Rolle in der Mitgestaltung unserer Jugendarbeit.

Wir gratulieren Tim und Mia herzlich zu ihrer Wahl und bedanken uns bei allen Jugendlichen für ihr Engagement im vergangenen Jahr. Gemeinsam freuen wir uns auf viele spannende Aktivitäten im neuen Jahr!

Jahresabschluss der Kinderfeuerwehr – Winterwanderung zu den „Heiligen Drei Kreuzen“

Jahresabschluss der Kinderfeuerwehr – Winterwanderung zu den „Heiligen Drei Kreuzen“

Am Freitag fand unser traditioneller Jahresabschluss statt, den wir mit einer stimmungsvollen Winterwanderung zu den „Heiligen Drei Kreuzen“ auf dem Johannisberg gestalteten. Ausgerüstet mit Rucksäcken und Taschenlampen machte sich unsere Kinderfeuerwehr auf den Weg durch die winterliche Landschaft. Unterwegs lauschten die Kinder einer spannenden Geschichte, bevor wir am Ziel bei Kerzenschein und Lagerfeuer gemütlich zusammenkamen.

Dort gab es Kinderpunsch und leckere Plätzchen – ein echter Genuss in dieser besonderen Atmosphäre. Für strahlende Augen sorgten die kleinen Geschenke, die unsere Betreuerinnen den Kindern überreichten. Doch auch das Betreuerteam wurde überrascht: Die Kinder hatten selbst Geschenke vorbereitet und übergaben diese voller Freude.

Im Rahmen des Abends verabschiedeten wir unsere Leiterin der Kinderfeuerwehr, Stefanie. Seit der Gründung im Mai 2019 war sie maßgeblich am Aufbau beteiligt und hat die Kinderfeuerwehr zusammen mit ihrem Team erfolgreich begleitet. Viele Kinder konnten dank ihres Einsatzes den Schritt in die Jugendfeuerwehr machen. Wir bedanken uns herzlich bei Steffi für ihr Engagement und ihre Arbeit in unserer Feuerwehr.

Erfolgreiche Leistungsprüfung

Nach nur einer Woche intensiver Vorbereitung stellten sich zwei Gruppen der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“.

Dabei galt es, einen fiktiven Verkehrsunfall abzuarbeiten – von der Absicherung der Unfallstelle über die Patientenbetreuung bis hin zur Rettung der verunfallten Person mit hydraulischen Rettungsgeräten – und das alles innerhalb einer vorgegebenen Zeit.

Das Schiedsrichterteam der Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach konnte am Ende beiden Gruppen eine tadellose Leistung bescheinigen.
👌 Besonders erfreulich: Auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Ortsteilfeuerwehren Immenstetten, Pursruck und Hiltersdorf waren mit dabei!

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, den Ausbildern und Prüfern.