20 Jahre organisierte Erste Hilfe Freudenberg – Mach mit, hilf mit!

Am 1. März 2006 meldeten wir uns erstmals bei der damaligen Rettungsleitstelle in Amberg einsatzklar und nahmen unseren ehrenamtlichen Dienst für unsere Mitbürger als Helfer vor Ort unter dem Dach des BRK auf. Vorausgegangen war eine intensive Ausbildung unserer ersten Helferinnen und Helfer, die damit die wichtige Aufgabe übernehmen konnten, das therapiefreie Intervall bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken und schnelle, qualifizierte Erste Hilfe zu leisten.

2005: Ausbildung der angehenden Helfer vor Ort, durch das BRK/Wasserwacht

Die Alarmierungstechnik hat sich in diesen zwei Jahrzehnten auch verändert:
Unsere ersten Einsätze erreichten uns noch telefonisch. Danach folgten analoge Funkmeldeempfänger, und heute werden wir zuverlässig über moderne, digitale Pager alarmiert. Auch ein eigenes Funkgerät stand uns anfangs noch nicht zur Verfügung – Rückmeldungen erfolgten schlicht per Handy.

Was 2006 unter dem BRK begann, wurde ab August 2015 unter dem Dach der Feuerwehr Freudenberg als First Responder fortgeführt und weiter ausgebaut.

2015: Das Team beim Start als First Responder

In diesen 20 Jahren konnten wir bis heute 1.633 Einsätze bewältigen – jeder davon ein Beitrag zur Sicherheit unserer Gemeinde und darüber hinaus.

Ein besonderes Highlight war die Beschaffung unseres eigenen Einsatzfahrzeugs, das seit November 2016 im Dienst steht. Bemerkenswert dabei: Das Fahrzeug wurde zu 100 % durch Spenden finanziert. Ohne die große Unterstützung unserer Bürgerinnen und Bürger wäre dies niemals möglich gewesen. Dieses Engagement zeigt, wie fest verankert unser System der organisierten Ersten Hilfe in Freudenberg ist.

Unser First-Responder-Team versucht weiterhin, an Wochenenden und Feiertagen rund um die Uhr Einsatzbereitschaft sicherzustellen, sowie unter der Woche täglich von 19 Uhr bis 6 Uhr. In den vergangenen Jahren ist unser Team jedoch kleiner geworden. Die verbleibenden Helferinnen und Helfer tragen dadurch eine höhere Belastung – und dennoch geben sie ihr Bestes, können aber nicht jeden Einsatz bedienen.

Daher benötigen wir neben Geldspenden dringend auch Zeitspenden in Form neuer aktiver Mitglieder. Es wäre ein großer Verlust für die Gemeinde, wenn wir dieses wertvolle System nicht mehr anbieten könnten.

Gesucht werden Menschen, die bereit sind, sich zu engagieren, ihre Mitbürger zu unterstützen und die Qualität der medizinischen Ersthilfe in unserer Gemeinde zu sichern. Ärztinnen oder Ärzte müssen sie nicht sein – benötigt wird eine erweiterte SAN-Ausbildung, die wir im Rahmen von Kursen vermitteln. Niemand steht danach alleine im Einsatz: Neue Helfer werden begleitet, eingearbeitet und unterstützt.

Vielleicht findet ja auch der eine oder andere ehemalige Helfer wieder Zeit, sich erneut einzubringen – für die eigene Familie, Freunde und alle Mitbürger in Freudenberg.

Zum Schluss möchten wir uns von Herzen bedanken:
Bei allen Spenderinnen und Spendern, die dieses für die Patienten kostenlose System tragen, bei den politischen Entscheidungsträgern, die die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen haben, und ganz besonders bei allen unseren Helferinnen und Helfern.

Jede Stunde ihres Einsatzes ist ein Gewinn an Sicherheit und Lebensqualität für unsere Gemeinde Freudenberg.

First Responder Freudenberg

Helfer vor Ort Freudenberg (2006 – 2015)

Verkehrsunfall auf der ST2399 – schnelle Hilfe durch Ersthelfer

Verkehrsunfall auf der ST2399 – schnelle Hilfe durch Ersthelfer

Am vergangenen Freitag um 08:30 Uhr wurden wir durch die ILS Oberpfalz Nord gemeinsam mit der Feuerwehr Trisching zu einem Verkehrsunfall auf die ST2399 alarmiert. Auf Höhe der Kläranlage war es zu einem Verkehrsunfall gekommen.

Entgegen der ersten Meldung war glücklicherweise niemand mehr im Fahrzeug eingeschlossen. Vorbildlich handelnde Ersthelfer hatten bereits eingegriffen und sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um die Mutter und ihren Säugling gekümmert.

Nach unserem Eintreffen übernahmen wir die Absicherung der Einsatzstelle:
Wir regelten den Verkehr, stellten den Brandschutz sicher und säuberten die Fahrbahn, um weitere Gefahren für den Verkehr zu verhindern.
In Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und Polizei konnte die Einsatzstelle schnell und sicher abgearbeitet werden.

Ein großer Dank geht an die Ersthelfer für ihr umsichtiges Handeln.

Kinderfeuerwehr startet ins neue Jahr – Filmspaß, Gelächter und großer Teamgeist

Am vergangenen Samstag war es endlich wieder soweit: Unsere Kinderfeuerwehr startete mit der ersten Gruppenstunde in die neue Saison. Beide Gruppen waren eingeladen, und so füllte sich der Saal unseres Feuerwehrhauses schnell mit gut gelaunten Kindern, die es sich mit Chips, Popcorn und Gummibärchen gemütlich machten. Gemeinsam schauten wir einen Feuerwehr-Kinderfilm – und die Begeisterung war mindestens so groß wie die vielen Lachanfälle der Kids.

Unsere Betreuerinnen haben bereits ein abwechslungsreiches und spannendes Jahresprogramm für die kommenden Gruppenstunden vorbereitet. Dennoch suchen wir weiterhin Unterstützung für unser Betreuerteam.

Dafür braucht man keine Feuerwehrausbildung oder Spezialwissen!
In der Kinderfeuerwehr steht vor allem die spielerische, kindgerechte Heranführung an die Themen der Feuerwehr im Vordergrund – und natürlich jede Menge Spaß. Außerdem steht dir ein starkes, erfahrenes Team zur Seite.

👉 Hast du Lust, Teil unseres Betreuerteams zu werden?
Dann melde dich einfach bei uns – wir freuen uns auf dich!

Einsatzbericht: Alarmierung zur Absturzsicherung

Am heutigen Tag wurden wir gemeinsam mit der Feuerwehr Kemnath am Buchberg, der Drehleiter aus Hirschau sowie dem zweiten Gerätesatz Absturzsicherung der Feuerwehr Oberköblitz (Lkr. SAD) nach Mertenberg alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die betroffene Person bereits gesichert, sodass kein weiteres Eingreifen durch unsere Absturzsicherung notwendig war.

Hintergrund der Alarmierung

Unsere Feuerwehr wird zu Einsätzen dieser Art alarmiert, da unser gesetzlicher Auftrag gemäß Bayerischem Feuerwehrgesetz lautet, Gefahren für Menschenleben abzuwenden. Dazu gehört insbesondere die Unterstützung bei Lagen in absturzgefährdeten Bereichen.

Um diesen Auftrag erfüllen zu können, führen wir auf unserem HLF 20 eine umfangreiche Ausrüstung für technische Rettungen mit, darunter:

  • Gerätesatz Absturzsicherung
  • Flaschenzug
  • Sprungpolster
  • Notfallrucksack
  • Schleifkorbtrage
  • Weitere spezielle Ausrüstungsteile für Absturz‑ und Tiefenrettung

Ausbildung und Zusammenarbeit

Unsere Wehr verfügt über eine speziell geschulte Einheit, die für Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen ausgebildet ist. Zusätzlich haben wir medizinisch ausgebildetes Personal in unseren Reihen, das im Einsatzfall wertvolle Unterstützung leisten kann.

Besonders hervorzuheben ist, dass wir über eigene Ausbilder für Absturzsicherung verfügen. Dadurch kann die Aus- und Fortbildung innerhalb der Feuerwehr eigenverantwortlich und auf einem hohen fachlichen Niveau durchgeführt werden.

Bei Einsatzlagen dieser Art wird in der Regel ein zweiter Gerätesatz Absturzsicherung mitalarmiert – in diesem Fall die Feuerwehr Oberköblitz. Beide Einheiten arbeiten im Bedarfsfall eng und abgestimmt zusammen.

Einsatzbericht – Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2040

Am 5. Januar um 13:24 Uhr wurden wir gemeinsam mit den Feuerwehren Hiltersdorf und Kümmersbruck, der Polizei, dem Rettungsdienst sowie unserem First Responder zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Staatsstraße 2040 zwischen Paulsdorf und Altenricht alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt stellte sich heraus, dass sich die Einsatzstelle nicht bei Altenricht, sondern an der Abzweigung zur Kreisstraße AS29 befand. Daraufhin wurde die örtlich zuständige Feuerwehr Etsdorf nachalarmiert. Vor Ort waren zwei PKW frontal kollidiert. Dabei wurden zwei Personen verletzt, befanden sich jedoch bereits außerhalb der Fahrzeuge und waren nicht mehr eingeklemmt.

Wir stellten den Brandschutz sicher, banden auslaufende Betriebsstoffe ab und unterstützten bei der Fahrzeugbergung. Zusammen mit den anderen Feuerwehren sperrten wir die Staatsstraße und leiteten den Verkehr um. Während der Anfahrt der Feuerwehr Etsdorf wurden zudem zwei weitere verunfallte PKW festgestellt, deren Insassen jedoch unverletzt waren.

Einsatzbericht: Brand eines Wohncontainers am Skilift

Datum: 27.12.2025
Alarmzeit: 17:27 Uhr
Einsatznummern: 144, 145 (Brand), 146, 147 (Personensuche)
Einsatzstichwort: B2 → B2-Person + Personensuche

Am Abend des 27. Dezember wurden wir um 17:27 Uhr zu einem brennenden Wohncontainer in die Hammermühlstraße am dortigen Skilift alarmiert. Im Erstalarm waren unser Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20), unser First Responder sowie Polizei und Rettungsdienst eingebunden.

Noch während der Anfahrt erhöhte die Integrierte Leitstelle das Einsatzstichwort von B2 auf B2-Person, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich eine Person im Container befindet. Daraufhin wurden zusätzlich unser Löschgruppenfahrzeug (LF 20 KatS) sowie die Feuerwehr Kemnath am Buchberg alarmiert.

Beim Eintreffen stand der Container bereits im Vollbrand. Umgehend wurde unter Atemschutz mit der Personensuche im Container begonnen und gleichzeitig zwei C-Strahlrohre vorgenommen, wodurch ein Übergreifen auf das angrenzende Gebäude verhindert werden konnte.

Noch bevor der Container vollständig abgelöscht war, entschied die Einsatzleitung in Absprache mit der Polizei, einen weiteren Einsatzabschnitt für die Personensuche einzurichten. Hierfür wurden alarmiert:

  • die Drohne des Landkreises Amberg-Sulzbach (FF Kümmersbruck)
  • die Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach
  • die Unterstützungsgruppe für den örtlichen Einsatzleiter (UG-ÖEL)
  • die Hundestaffel des THW Sulzbach
  • Fachberater der Wasser- und Bergwacht

Bei Eintreffen dieser Kräfte konnte die vermisste Person durch die Polizei in Wutschdorf aufgefunden werden.

Warum wurde die Sirene dreimal ausgelöst?

Durch die Erhöhung des Einsatzstichworts von B2 auf B2-Person sowie die Nachalarmierung weiterer Kräfte zur Personensuche wurde unsere Sirene insgesamt dreimal ausgelöst. Bei jedem Alarm disponierte die Leitstelle unabhängig voneinander unterschiedliche Einsatzmittel unserer Feuerwehr.

Feuerwehr-Einsätze an den Weihnachtstagen – Verkehrsunfall & medizinische Notfälle

Auch während der Feiertage waren unsere Einsatzkräfte gefordert – insgesamt 5 Einsätze in drei Tagen.

Am Heiligabend (Einsatz 139) wurde unser First Responder zu einem medizinischen Notfall nach Wutschdorf alarmiert.

Am 1. Weihnachtsfeiertag (Einsätze 140 & 141) kam es auf der ST2399 bei Hainstetten zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKWs. Unser First Responder sowie die aktive Mannschaft rückten aus. Vor Ort versorgten wir drei verletzte Personen, regelten den Verkehr und nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf. Der Notruf wurde über eCall abgesetzt – ein automatisches Notrufsystem, das bei einem Unfall selbstständig die Rettungsleitstelle informiert und Standort sowie Fahrzeugdaten übermittelt.

Am 2. Weihnachtsfeiertag (Einsätze 142 & 143) ging es zunächst für unseren First Responder zu einem medizinischen Notfall nach Geiselhof. Am frühen Abend folgte ein weiterer medizinischer Einsatz in Freudenberg, bei dem unsere Kräfte erneut gefordert waren.

Jahresabschluss der Jugendfeuerwehr

Nach dem gelungenen Abschluss unserer Kinderfeuerwehr durfte auch die Jugendfeuerwehr ihr Jahresende gemeinsam feiern. Im Feuerwehrhaus verbrachten die Jugendlichen einen gemütlichen Nachmittag mit leckeren Pizzasemmeln und spannenden Gesellschaftsspielen.

Ein besonderer Programmpunkt war die Wahl der neuen Jugendsprecher. Wir freuen uns, dass Tim und Mia von der Gruppe als Vertreter gewählt wurden. Die Jugendsprecher sind die ersten Ansprechpartner für unsere Jugendlichen, vertreten die Jugendfeuerwehr im Verwaltungsrat und nehmen aktiv an Sitzungen teil. Damit tragen sie eine wichtige Rolle in der Mitgestaltung unserer Jugendarbeit.

Wir gratulieren Tim und Mia herzlich zu ihrer Wahl und bedanken uns bei allen Jugendlichen für ihr Engagement im vergangenen Jahr. Gemeinsam freuen wir uns auf viele spannende Aktivitäten im neuen Jahr!

Gefahr durch Eislast auf Bäumen – Einsätze unserer Feuerwehr

Die aktuellen Wetterbedingungen mit Temperaturen um den Gefrierpunkt und anhaltendem Nebel führen dazu, dass sich Feuchtigkeit an den Ästen und Zweigen der Bäume absetzt und gefriert. Durch diese Eisbildung nimmt die sogenannte Eislast auf den Bäumen stetig zu. Das zusätzliche Gewicht kann dazu führen, dass Äste abbrechen oder ganze Bäume umstürzen.

Aus diesem Grund wurden wir am Mittwochabend sowie am Donnerstagmorgen zu Einsätzen alarmiert. Dabei mussten umgestürzte Bäume entfernt werden, welche die Fahrbahn blockierten. Beim letzten Einsatz wurde zudem ein PKW durch einen umgestürzten Baum beschädigt.

Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer, in den kommenden Tagen besonders vorsichtig zu sein und auf mögliche Hindernisse durch umgestürzte Bäume oder herabhängende Äste zu achten.

Bei Gefahrensituationen oder blockierten Straßen informieren Sie bitte umgehend die Feuerwehr über den Notruf 112 und verlassen Sie den Gefahrenbereich umgehend!

Jahresabschluss der Kinderfeuerwehr – Winterwanderung zu den „Heiligen Drei Kreuzen“

Jahresabschluss der Kinderfeuerwehr – Winterwanderung zu den „Heiligen Drei Kreuzen“

Am Freitag fand unser traditioneller Jahresabschluss statt, den wir mit einer stimmungsvollen Winterwanderung zu den „Heiligen Drei Kreuzen“ auf dem Johannisberg gestalteten. Ausgerüstet mit Rucksäcken und Taschenlampen machte sich unsere Kinderfeuerwehr auf den Weg durch die winterliche Landschaft. Unterwegs lauschten die Kinder einer spannenden Geschichte, bevor wir am Ziel bei Kerzenschein und Lagerfeuer gemütlich zusammenkamen.

Dort gab es Kinderpunsch und leckere Plätzchen – ein echter Genuss in dieser besonderen Atmosphäre. Für strahlende Augen sorgten die kleinen Geschenke, die unsere Betreuerinnen den Kindern überreichten. Doch auch das Betreuerteam wurde überrascht: Die Kinder hatten selbst Geschenke vorbereitet und übergaben diese voller Freude.

Im Rahmen des Abends verabschiedeten wir unsere Leiterin der Kinderfeuerwehr, Stefanie. Seit der Gründung im Mai 2019 war sie maßgeblich am Aufbau beteiligt und hat die Kinderfeuerwehr zusammen mit ihrem Team erfolgreich begleitet. Viele Kinder konnten dank ihres Einsatzes den Schritt in die Jugendfeuerwehr machen. Wir bedanken uns herzlich bei Steffi für ihr Engagement und ihre Arbeit in unserer Feuerwehr.