„eCall“ Notrufsystem setzt Rettungskette in Gang

hrzeuge der neuen Generation müssen seit 31.03.2018 mit einem automatischen Notrufsystem (eCall) ausgestattet sein, so schreibt es die Europäischen Union vor.

Solch ein Notrufsystem war heute Grund der Alarmierung für uns und die Feuerwehr aus Schnaittenbach, nachdem zwei PKW auf der Staatsstraße 2399 im Bereich der Hammermühle im Gegenverkehr kollidierten und das Notrufsystem keinen Kontakt mit dem Fahrer aufnehmen konnte. In diesem Fall leitete die Service-Zentrale den Einsatz mit den gewonnen Daten (Standort/Unfallort) aus dem eCall an die ILS Amberg weiter, welche umgehend den Alarm für uns, die Feuerwehr Schnaittenbach und den Rettungsdienst mit Notarzt auslöste.

An der Einsatzstelle versorgte man dann bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die beiden Fahrer, sicherte die Einsatzstelle ab und stellte den Brandschutz sicher.
Lobend erwähnen möchten wir das Engagement der Ersthelfer, welche vorab die Erste Hilfe leisteten, den Notruf absetzten und die Einsatzstelle absicherten.


Die Staatstraße war für die Rettungsmaßmahmen komplett gesperrt, die Polizei ermittelt derzeit die Unfallursache.

Brand – landw. Anwesen in Schwand

Am frühen Donnerstagabend geriet in Schwand eine rund 25 x 40 Meter große Lagerhalle mit Stroh, Ernte und Futtermitteln in Vollbrand. Etwa 150 Einsatzkräfte aus den örtlichen Feuerwehren und der Kreisbrandinspektion waren im Einsatz.

Durch eine konsequente Riegelstellung konnte ein angrenzendes Gebäude geschützt werden.

Menschen und Tiere kamen nicht zu Schaden. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Nacht, das Brandgut wurde mit schwerem Gerät aus der Halle geräumt.

Der entstandene Schaden wird auf rund 700.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist noch unklar, ein technischer Defekt an einer Strohballenpresse wird nicht ausgeschlossen.

Hubschrauber unterstützt bei Waldbrand

Die anhaltende Trockenheit führte erneut zu einem Waldbrand unterhalb des Johannisbergs bei Etsdorf. Mehrere Notrufe meldeten eine aufsteigende Rauchwolke, woraufhin zahlreiche Einsatzkräfte alarmiert wurden.

Vor Ort brannte der Waldboden auf rund 1.000 m², erschwert durch mehrere brennende Baumstämme und bereits in Mitleidenschaft gezogene Bäume. Die Brandbekämpfung erfolgte zunächst mit Feuerpatschen, Löschrucksäcken und Spezialwerkzeugen, unterstützt durch Löschwasser aus den Fahrzeugen sowie vorgefüllte Güllefässer der Landwirte.

Zusätzlich kam die Luftunterstützung der Feuerwehr Amberg zum Einsatz: Ein Polizeihubschrauber (EC135) warf in sechs Anflügen Löschwasser über der Brandfläche ab.

Eingesetzte Kräfte:
FF Bühl, FF Etsdorf, FF Lintach, FF Raigering, FF Amberg, FF Haselmühl, FF Schmidgaden, FF Trisching, FF Högling, FF Wolfring, KBI AS 2, KBM AS 2/3, KBM AS 5/1, BRK, Polizei, Fachgruppe Drohne AS, UG ÖEL

📸 Bilder: Florian Schlegel, Markus Raum

Ein herzliches Dankeschön an alle beteiligten Einsatzkräfte für die hervorragende Zusammenarbeit!

Schleißdorf: Landwirtschaftliches Gebäude brennt, Tiere in Sicherheit

Am Donnerstagmorgen wurden die Feuerwehren zu einer Rauchentwicklung in Schleißdorf (Gemeinde Freudenberg) alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein landwirtschaftliches Gebäude von etwa 20 x 20 Metern bereits seit einiger Zeit in Brand geraten war und teilweise eingestürzt ist. Auch der angrenzende Wald war durch die Hitze bereits in Mitleidenschaft gezogen.

Da vor Ort keine Löschwasserversorgung vorhanden war, organisierte Einsatzleiter KBM Armin Daubenmerkl einen Pendelverkehr mit wasserführenden Fahrzeugen aus der Ortschaft Schleißdorf. Vorsorglich wurde auch die Drehleiter nachalarmiert.

Unter Atemschutz gelang es den Einsatzkräften, eine Ausbreitung des Feuers auf den angrenzenden Stallkomplex zu verhindern. Die Tiere befanden sich im Außenbereich und waren zu keiner Zeit in Gefahr.

Im Einsatz waren rund 70 Kräfte der Feuerwehren Freudenberg-Wutschdorf, Schnaittenbach, Hirschau und Brudersdorf, das BRK Amberg mit Einsatzleiter Michael Honig, sowie Polizei und Kreisbrandinspektor Hubert Blödt.

Nach Sturz – Personenrettung aus unwegsamen Gelände

Der erste Einsatz in diesem Jahr führte uns an das Langlaufzentrum am Rotbühlsender, wo nach einem Wintersportunfall mit einem Schlitten eine Person aus unwegsamen Gelände für den Rettungsdienst gerettet werden musste.

Trotz des Einsatzes des Rettungshubschraubers Christoph 80 wurde sich für einen bodengebundenen Transport in Klinikum  entschieden, weshalb die verletzte Person mit unserer Schleifkorbtrage zusammen mit der Bergwacht gerettet werden konnte.

Während der Rettung musste zudem das Gelände von den zahlreichen Wintersportlern abgesperrt werden.

Orkantief „Sabine“ – Normales Einsatzaufkommen

Ausreichend viele Warnungen wurden ja bereits im Vorfeld über das Sturmtief „Sabine“ von den Wetterdiensten ausgesprochen, froh sind wir dennoch, dass wir sehr gut weggekommen sind.

So gab es für uns erst ab dem Nachmittag bis in den Abend hinein, sieben unwetterbedingte Einsätze abzuarbeiten.

Vom Beseitigen der umgefallenen Bäumen über den Straßen, so wurde auch eine Stromleitung von einem Kilometer Länge dem Sturm zum Verhängnis.

Gefährliche Bäume musste gefällt werden, welche beispielsweise durch den Sturm kritisch in die Verkehrsflächen ragten.

Bitte passt auch in den kommenden Tagen noch auf im Wald, da einige Wipfel und Äste möglicherweise noch herunterfallen könnten.