Schleißdorf: Landwirtschaftliches Gebäude brennt, Tiere in Sicherheit

Am Donnerstagmorgen wurden die Feuerwehren zu einer Rauchentwicklung in Schleißdorf (Gemeinde Freudenberg) alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein landwirtschaftliches Gebäude von etwa 20 x 20 Metern bereits seit einiger Zeit in Brand geraten war und teilweise eingestürzt ist. Auch der angrenzende Wald war durch die Hitze bereits in Mitleidenschaft gezogen.

Da vor Ort keine Löschwasserversorgung vorhanden war, organisierte Einsatzleiter KBM Armin Daubenmerkl einen Pendelverkehr mit wasserführenden Fahrzeugen aus der Ortschaft Schleißdorf. Vorsorglich wurde auch die Drehleiter nachalarmiert.

Unter Atemschutz gelang es den Einsatzkräften, eine Ausbreitung des Feuers auf den angrenzenden Stallkomplex zu verhindern. Die Tiere befanden sich im Außenbereich und waren zu keiner Zeit in Gefahr.

Im Einsatz waren rund 70 Kräfte der Feuerwehren Freudenberg-Wutschdorf, Schnaittenbach, Hirschau und Brudersdorf, das BRK Amberg mit Einsatzleiter Michael Honig, sowie Polizei und Kreisbrandinspektor Hubert Blödt.

Nach Sturz – Personenrettung aus unwegsamen Gelände

Der erste Einsatz in diesem Jahr führte uns an das Langlaufzentrum am Rotbühlsender, wo nach einem Wintersportunfall mit einem Schlitten eine Person aus unwegsamen Gelände für den Rettungsdienst gerettet werden musste.

Trotz des Einsatzes des Rettungshubschraubers Christoph 80 wurde sich für einen bodengebundenen Transport in Klinikum  entschieden, weshalb die verletzte Person mit unserer Schleifkorbtrage zusammen mit der Bergwacht gerettet werden konnte.

Während der Rettung musste zudem das Gelände von den zahlreichen Wintersportlern abgesperrt werden.

Orkantief „Sabine“ – Normales Einsatzaufkommen

Ausreichend viele Warnungen wurden ja bereits im Vorfeld über das Sturmtief „Sabine“ von den Wetterdiensten ausgesprochen, froh sind wir dennoch, dass wir sehr gut weggekommen sind.

So gab es für uns erst ab dem Nachmittag bis in den Abend hinein, sieben unwetterbedingte Einsätze abzuarbeiten.

Vom Beseitigen der umgefallenen Bäumen über den Straßen, so wurde auch eine Stromleitung von einem Kilometer Länge dem Sturm zum Verhängnis.

Gefährliche Bäume musste gefällt werden, welche beispielsweise durch den Sturm kritisch in die Verkehrsflächen ragten.

Bitte passt auch in den kommenden Tagen noch auf im Wald, da einige Wipfel und Äste möglicherweise noch herunterfallen könnten.